03/2019

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Kalidüngung
Für die Kalidüngung haben wir Lager Dam von Montag 21.01.2019 bis Mittwoch 23.01.2019 von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sie geöffnet.

Getreide 16.01.2019: Die Weizennotierungen gaben am Dienstag erneut leicht nach. Heute Morgen notiert der Frontmonat März bei 513,25 Cent/bushel (165,31 €/t) leicht im Plus. In Paris ging es um 75 Cent auf 203,00 €/t nach unten. Damit wurden die Tiefststände von Ende Dezember erreicht. Sollte die Matif heute erneut nachgeben, würde Weizen auf ein Zwei-Monats-Tief fallen und könnte den 90-Tage-Durchschnitt bei 203 € unterschreiten.

Die internationalen Weizenmärkte kommen nicht so richtig von der Stelle und bewegen sich seit Monaten in einer engen Range. Das russische Agrarministerium bekräftigte das Weizenexportziel in Höhe von 37 Mio. to. Händler hatten zuletzt gehofft, dass es in Russland zu Exportbeschränkungen kommen könnte. Am Kassamarkt bleibt es ruhig. Die Geschäfte begrenzen sich auf Abschlüsse mit Futtergetreide. Die Mühlen zeigen sich an der Vorderseite sehr gut versorgt.
Die Weizenmärkte in Europa leiden weiter unter einer schwachen Exportnachfrage. Jordanien kaufte am Dienstag 60.000 t Weizen, ausgeschrieben worden war die doppelte Menge. In den USA fehlen wegen des Stillstands der Regierung tägliche Informationen zum Exportgeschäft und damit Impulse für den Handel. Japan sucht 112.000 t Weizen in Australien, den USA und Kanada.
 
US-Weizen ist nach Meinung von Analysten gegenüber russischer Ware wettbewerbsfähig. Die fob-Preise am Schwarzen Meer liegen 12,80 US-$/t über denen am Golf von Mexiko. Was fehlt ist eine stärkere Nachfrage in den Importländern. In Argentinien leidet die Weizenernte auf der Zielgeraden unter starken Regenfällen. Auf das Gesamtergebnis dürfte das aber keinen großen Einfluss haben, denn in der vergangenen Woche waren bereits rund 95 Prozent der Flächen gedroschen.

Im europäischen Teil Russlands waren die Witterungsbedingungen zum Jahresbeginn für die Winterkulturen günstig. Bis zum 10. Januar lagen die Temperaturen und die Niederschläge leicht über dem Durchschnitt, berichtet UkrAgroConsult. Die Bestände werden von einer Schneedecke vor Frost geschützt.

Mais: Auch für Mais waren am Dienstag die Vorzeichen rot. Der März verlor 7,25 Cent auf 371,25 Cent/bushel, das war der stärkste Tagesverlust seit dreieinhalb Monaten. Zwischenzeitlich gaben die Notierungen auf den niedrigsten Stand seit sechs Wochen nach. Technische Verkäufe und der enttäuschende Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China setzten die Kurse unter Druck. Auch schwächere Ethanolpreise und fehlende Informationen zu den Exportaktivitäten belasteten den Handel. Gespannt sehen die Händler deshalb auf den wöchentlichen EIA-Bericht, der trotz des Regierungsstillstands heute veröffentlicht werden soll. Die Maisfarmer in den USA warten dagegen weiter vergeblich darauf, dass China größere Mengen an Mais aus den USA importiert. Heute Morgen kann sich Mais leicht erholen und notiert bei 373,50 Cent/bushel (128,85 €/t).

Euro/US-Dollar: Die Ablehnung des Brexit-Deals im britischen Parlament kam für die internationalen Finanzmärkte offensichtlich nicht überraschend. Der Euro gab gestern vor der Abstimmung leicht nach und notiert heute Morgen bei 1,1407 US-$. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs gestern auf 1,1424 (Montag: 1,1467) US-$ festgesetzt. Das britische Pfund konnte trotz der klaren Niederlage für Premierministerin Theresa May gegenüber dem Euro zulegen. Der Euro wird heute Morgen mit 0,8872 GBP gehandelt.

Kalidüngung
Für die Kalidüngung haben wir Lager Dam von Montag 21.01.2019 bis Mittwoch 23.01.2019 von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sie geöffnet.

Getreide 16.01.2019: Die Weizennotierungen gaben am Dienstag erneut leicht nach. Heute Morgen notiert der Frontmonat März bei 513,25 Cent/bushel (165,31 €/t) leicht im Plus. In Paris ging es um 75 Cent auf 203,00 €/t nach unten. Damit wurden die Tiefststände von Ende Dezember erreicht. Sollte die Matif heute erneut nachgeben, würde Weizen auf ein Zwei-Monats-Tief fallen und könnte den 90-Tage-Durchschnitt bei 203 € unterschreiten.

Die internationalen Weizenmärkte kommen nicht so richtig von der Stelle und bewegen sich seit Monaten in einer engen Range. Das russische Agrarministerium bekräftigte das Weizenexportziel in Höhe von 37 Mio. to. Händler hatten zuletzt gehofft, dass es in Russland zu Exportbeschränkungen kommen könnte. Am Kassamarkt bleibt es ruhig. Die Geschäfte begrenzen sich auf Abschlüsse mit Futtergetreide. Die Mühlen zeigen sich an der Vorderseite sehr gut versorgt.
Die Weizenmärkte in Europa leiden weiter unter einer schwachen Exportnachfrage. Jordanien kaufte am Dienstag 60.000 t Weizen, ausgeschrieben worden war die doppelte Menge. In den USA fehlen wegen des Stillstands der Regierung tägliche Informationen zum Exportgeschäft und damit Impulse für den Handel. Japan sucht 112.000 t Weizen in Australien, den USA und Kanada.
 
US-Weizen ist nach Meinung von Analysten gegenüber russischer Ware wettbewerbsfähig. Die fob-Preise am Schwarzen Meer liegen 12,80 US-$/t über denen am Golf von Mexiko. Was fehlt ist eine stärkere Nachfrage in den Importländern. In Argentinien leidet die Weizenernte auf der Zielgeraden unter starken Regenfällen. Auf das Gesamtergebnis dürfte das aber keinen großen Einfluss haben, denn in der vergangenen Woche waren bereits rund 95 Prozent der Flächen gedroschen.

Im europäischen Teil Russlands waren die Witterungsbedingungen zum Jahresbeginn für die Winterkulturen günstig. Bis zum 10. Januar lagen die Temperaturen und die Niederschläge leicht über dem Durchschnitt, berichtet UkrAgroConsult. Die Bestände werden von einer Schneedecke vor Frost geschützt.

Mais: Auch für Mais waren am Dienstag die Vorzeichen rot. Der März verlor 7,25 Cent auf 371,25 Cent/bushel, das war der stärkste Tagesverlust seit dreieinhalb Monaten. Zwischenzeitlich gaben die Notierungen auf den niedrigsten Stand seit sechs Wochen nach. Technische Verkäufe und der enttäuschende Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China setzten die Kurse unter Druck. Auch schwächere Ethanolpreise und fehlende Informationen zu den Exportaktivitäten belasteten den Handel. Gespannt sehen die Händler deshalb auf den wöchentlichen EIA-Bericht, der trotz des Regierungsstillstands heute veröffentlicht werden soll. Die Maisfarmer in den USA warten dagegen weiter vergeblich darauf, dass China größere Mengen an Mais aus den USA importiert. Heute Morgen kann sich Mais leicht erholen und notiert bei 373,50 Cent/bushel (128,85 €/t).

Euro/US-Dollar: Die Ablehnung des Brexit-Deals im britischen Parlament kam für die internationalen Finanzmärkte offensichtlich nicht überraschend. Der Euro gab gestern vor der Abstimmung leicht nach und notiert heute Morgen bei 1,1407 US-$. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs gestern auf 1,1424 (Montag: 1,1467) US-$ festgesetzt. Das britische Pfund konnte trotz der klaren Niederlage für Premierministerin Theresa May gegenüber dem Euro zulegen. Der Euro wird heute Morgen mit 0,8872 GBP gehandelt.

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