04/2021

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Mais zieht Weizen mit nach oben

Getreide 27.01.2021: Die Weizennotierungen haben am Dienstag ihre Erholung von den Verlusten Ende vergangener Woche fortgesetzt. An der Börse in Chicago gewann der März-Termin 16,75 Cent auf einen Endstand von 665,25 Cent/bushel (200,95 €/t). An der Börse in Paris ging es für die Weizen-Futures ebenfalls aufwärts. Der Frontmonat März kletterte um 3,25 € nach oben auf 229,75 €/t.

Die Weizenpreise profitierten von der positiven Preisentwicklung beim Mais und im Sojakomplex. Gestützt wurden die Notierungen ebenfalls von leicht rückläufigen Zustandsbewertungen der Pflanzen in Kansas. Russland hat die geplante Erhöhung der Exportzölle ab dem 1. März von 25 auf 50 €/t offiziell beschlossen. Im Gespräch bleibt weiterhin ein dauerhafter Zollmechanismus, der nach dem Auslaufen der aktuellen Regelung am 30. Juni 2021 gelten soll.

Algerien ist mit einem weiteren Tender am internationalen Markt aktiv. Die Ergebnisse werden am heutigen Mittwoch erwartet. Japan hat die Lieferung von 60.000 t Weizen aus Australien ausgeschrieben.
 
Der Vertreter des US-Agrarministeriums in Argentinien schätzt die Weizenexporte des Landes in der laufenden Saison auf 11,3 Mio.t, rund 700.000 t weniger als in der letzten Prognose des USDA.  
 
Saudi-Arabiens Getreideeinkäufer SAGO hat 660.000 t Gerste mit Liefertermin zwischen März und April 2021 geordert.

Mais: Die Mais-Kontrakte führten am Dienstag die Preisrally an der Börse in Chicago an. Der Frontmonat März legte 20,75 Cent zu auf 532,25 Cent/bushel (172,28 €/t). An der Börse in Paris gewann der März-Kontrakt 4,00 € auf einen Endstand von 215,00 €/t.

Das US-Agrarministerium meldete am Dienstag den Verkauf von 1,36 Mio.t Mais aus der alten Ernte an China. Hinzu kam eine Buchung in Höhe von 102.800 t an Käufer unbekannter Herkunft. Der Vertreter des US-Agrarministeriums in Peking hat seine Prognose für die chinesischen Mais-Importe bei 22 Mio.t belassen. Das sind rund 4,5 Mio.t mehr, als die jüngste Prognose des USDA.
 
In der Ukraine haben sich Landwirte und das Wirtschaftsministerium in einem Memorandum geeinigt, die Exporte des Landes in der Saison 20/21 auf 24 Mio.t zu begrenzen. Die aktuelle offizielle Schätzung der Mais-Produktion des Landes liegt bei 30,1 Mio.t.

Euro: Der Euro hat sich im Verlaufe des Tages von anfänglichen Verlusten in einem etwas trüben Börsenumfeld erholt. Im Vergleich zum frühen Handel stieg die Gemeinschaftswährung um etwa 0,50 US-Cent auf 1,2166 US-$.

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