12/2019

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Saisonlager Dam Ab Montag 18. März 2019 ist Lager Dam für die Frühjahrssaison von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sie geöffnet.

Getreide 20.03.2019: Nach den leichten Verlusten vom Montag konnte Weizen an der Euronext am Dienstag wieder etwas höher schließen und das Niveau vom Wochenende zurückgewinnen. Der Mai testete den Widerstand bei 190 € und ging schließlich mit einem Plus von 50 Cent bei 189,25 €/t aus dem Handelstag. In Chicago waren die Vorzeichen wieder rot. Der Frontmonat Mai verlor aber nur noch 0,25 Cent auf 456,50 Cent/bushel und notiert heute Morgen bei 155,75 Cent/bushel (147,58 €/t) erneut schwächer. Die Notierungen für Sommerweizen in Minneapolis zogen weiter an und schlossen mit Gewinnen von 4,5 Cent bei 565,25 Cent/bushel. Auf vielen Feldern im Norden der USA liegt noch Schnee, wodurch sich die Aussaat verzögert.

Im Prinzip ist US-Weizen international wettbewerbsfähig. Die fob-Preise in den USA liegen weiter unter denen in Frankreich. Doch der Markt wartet weiter auf ein Anziehen der Nachfrage und konkrete Abschlüsse. Dabei möchte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro helfen, der derzeit zu einem Besuch in Washington weilt. Der rechtsgerichtete Politiker hat in seinen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt, dass Brasilien den Import von 750.000 t Weizen zu einem ermäßigten Zollsatz gestattet. 

Die Agrarexperten der US-Botschaft in Kairo sehen für Ägypten im kommenden Wirtschaftsjahr einen höheren Importbedarf. Das Land könnte zur Deckung seines Verbrauchs Einfuhren von 12,6 Mio. t benötigen, das wären 300.000 t mehr als 2018/19. Bei der Produktion wird mit einem Plus von 320.000 t auf 8,77 Mio. t gerechnet.

In Argentinien startet die Maisernte mit überraschend guten Erträgen. Regenfälle hatten die Entwicklung der Pflanzen begünstigt. Nachdem 5 bis 10 Prozent der Flächen geerntet sind, zeigen sich Beobachter optimistisch, dass die ursprünglichen Erwartungen übertroffen werden könnten. Der US-Analyst Dr. Michael Cordonnier hebt seine Prognose für die Ernte um 1 auf 45 Mio. t an. Die Getreidebörse in Rosario rechnet nun mit 47,3 Mio. t Mais, das sind 800.000 t mehr als in früheren Prognosen. Das USDA hatte bisher 46 Mio. t eingeplant, die Getreidebörse in Buenos Aires 45 Mio. t.

Euro/US-Dollar: Obwohl weiter ein ungeregelter Brexit droht, zeigt sich der Euro stabil. Gestützt wurde er vom schwachen US-Dollar und von einem überraschend starken Anstieg des Konjunkturbarometers des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Euro kletterte am Dienstag bis auf 1,1358 US-$ und wird heute Morgen bei 1,1346 US-$ gehandelt.

 

Saisonlager Dam Ab Montag 18. März 2019 ist Lager Dam für die Frühjahrssaison von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Sie geöffnet.

Getreide 20.03.2019: Nach den leichten Verlusten vom Montag konnte Weizen an der Euronext am Dienstag wieder etwas höher schließen und das Niveau vom Wochenende zurückgewinnen. Der Mai testete den Widerstand bei 190 € und ging schließlich mit einem Plus von 50 Cent bei 189,25 €/t aus dem Handelstag. In Chicago waren die Vorzeichen wieder rot. Der Frontmonat Mai verlor aber nur noch 0,25 Cent auf 456,50 Cent/bushel und notiert heute Morgen bei 155,75 Cent/bushel (147,58 €/t) erneut schwächer. Die Notierungen für Sommerweizen in Minneapolis zogen weiter an und schlossen mit Gewinnen von 4,5 Cent bei 565,25 Cent/bushel. Auf vielen Feldern im Norden der USA liegt noch Schnee, wodurch sich die Aussaat verzögert.

Im Prinzip ist US-Weizen international wettbewerbsfähig. Die fob-Preise in den USA liegen weiter unter denen in Frankreich. Doch der Markt wartet weiter auf ein Anziehen der Nachfrage und konkrete Abschlüsse. Dabei möchte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro helfen, der derzeit zu einem Besuch in Washington weilt. Der rechtsgerichtete Politiker hat in seinen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt, dass Brasilien den Import von 750.000 t Weizen zu einem ermäßigten Zollsatz gestattet. 

Die Agrarexperten der US-Botschaft in Kairo sehen für Ägypten im kommenden Wirtschaftsjahr einen höheren Importbedarf. Das Land könnte zur Deckung seines Verbrauchs Einfuhren von 12,6 Mio. t benötigen, das wären 300.000 t mehr als 2018/19. Bei der Produktion wird mit einem Plus von 320.000 t auf 8,77 Mio. t gerechnet.

In Argentinien startet die Maisernte mit überraschend guten Erträgen. Regenfälle hatten die Entwicklung der Pflanzen begünstigt. Nachdem 5 bis 10 Prozent der Flächen geerntet sind, zeigen sich Beobachter optimistisch, dass die ursprünglichen Erwartungen übertroffen werden könnten. Der US-Analyst Dr. Michael Cordonnier hebt seine Prognose für die Ernte um 1 auf 45 Mio. t an. Die Getreidebörse in Rosario rechnet nun mit 47,3 Mio. t Mais, das sind 800.000 t mehr als in früheren Prognosen. Das USDA hatte bisher 46 Mio. t eingeplant, die Getreidebörse in Buenos Aires 45 Mio. t.

Euro/US-Dollar: Obwohl weiter ein ungeregelter Brexit droht, zeigt sich der Euro stabil. Gestützt wurde er vom schwachen US-Dollar und von einem überraschend starken Anstieg des Konjunkturbarometers des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Euro kletterte am Dienstag bis auf 1,1358 US-$ und wird heute Morgen bei 1,1346 US-$ gehandelt.

 

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