12/2021

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Corona News              Stand heute, 24.03.2021 11:30 Uhr, wurden die Ruhetage gekippt und wir halten unsere Standorte wie gewohnt zu den üblichen Öffnungszeiten vor Ostern offen.

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Getreide 24.03.2021: An den US-Börsen sind sie Weizen-Futures am Dienstag zunächst mit Verlusten in den Tag gestartet. Gestützt von der positiven Entwicklung im Mais- und Sojahandel erreichten die Notierungen am Nachmittag jedoch wieder die Gewinnzone und machten die Verluste vom Montag teilweise wett. An der Chicago Board of Trade (CBoT) stieg der Frontmonat Mai um 7,5 US-Cent/bushel auf einen Endstand von 634,75 US-Cent/bushel (umgerechnet 196,96 €/t).

Damit hatte nun niemand in Chicago gerechnet. Die Weizenkurse springen plötzlich nach oben und die Erklärung dafür fällt zunächst schwer. Letztendlich gaben technische Käufe der Fondgesellschaften den Ausschlag. Bis gestern waren die Fonds beim Weizen etwa 5.000 Kontrakte Long. Diese Position wurde ausgebaut. Fundamental spricht, außer dass Weizen seinen Weg in die US-Futtertröge anstatt in den Export findet, nichts für einen solchen Anstieg. Die Wetterbedingungen im Mittleren Westen geben weiter Unterstützung zum ordentlichen Wachstum für die kleinen Pflanzen. Die Überflutungen in Australien haben Schäden an der Verkehrsinfrastruktur des Landes angerichtet. Der Bergbau und die Landwirtschaft sind davon besonders betroffen, da die Güter nicht in ausreichendem Maße an die Exporthäfen kommen. Der Weizenfuture in Paris freute sich über die technische Erholung in Chicago und ging ebenfalls mit nach oben. Nach 10 Tagen in Folge mit Verlusten schlossen die Kurse endlich wieder im grünen Bereich. Dennoch auch hier in Europa bleiben die Vorgaben bearisch im Weizen. Das Wetter sorgt für gute bis sehr gute Bedingungen für die Entwicklung des Winterweizens. Das deutsche Exportprogramm läuft so langsam aus. Zwar gibt es noch Verladungen für Algerien, aber man rechnet damit, dass Mitte bis Ende April Ruhe am Exportmarkt einkehrt. Die Kursgewinne wurden jedoch weiterhin von günstigem Wetter und produktiven Niederschlägen in den USA und den Winterweizen-Gebieten Russlands und der Ukraine im Zaum gehalten.

Auch an der Euronext in Paris legen am Dienstag die Weizenpreise zu und die zehntägige Talfahrt endet damit. Der Frontmonat Mai gewinnt um 2,25 €/ auf einen Stand von 221,00 €/t. Positiv wirken sich auf die Börsenpreise auch die relative Schwäche des Euros am Dienstag aus.

Auf dem Weltmarkt sind diese Woche asiatische Importeure aktiv. Philippinische Händler haben die Lieferung von 150.000 t Mahl- und Futterweizen ausgeschrieben und nehmen bis Mittwoch Angebote entgegen. Der Tierfutter-Verband TFMA aus Thailand will bei einem Tender bis zu 430.000 t Futterweizen buchen mit Liefertermin zwischen Mai und Dezember.

Euro: Der Euro gerät am Dienstag durch die allgemeine Stärke des US-Dollars gegenüber den führenden Währungen unter Druck und verliert im Verlauf des Handels etwa 0,80 US-Cent im Vergleich zu Dienstagmorgen. Am Abend wurde die Gemeinschaftswährung etwa bei 1,1850 US-$/€ gehandelt.

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