13/2019

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US-Weizen in Ägypten am günstigsten

Getreide 27.03.2019: Matif-Weizen hat gestern beim Versuch, die 190-€-Marke zu überwinden, einen Dämpfer erhalten. Nachdem sich die Schlusskurse seit mehr als einer Woche knapp unterhalb des Widerstands bewegten, stieg der Mai-Kontrakt am Mittwochmorgen zunächst bis auf 190,75 €/t. Gewinnmitnahmen und enttäuschende Nachrichten von den Exportmärkten sorgten am Nachmittag für einen Ausverkauf und ein Abrutschen auf 188,00 €/t, sodass am Ende mit einem Minus von 1,50 € der größte Tagesverlust seit dem 11. März verzeichnet wurde.

In Chicago gab Weizen um 0,25 Cent auf 469,25 Cent/bushel nach und notiert heute Morgen bei 470,25 Cent/bushel (153,49 €/t) etwas fester. Gestützt wird der US-Markt durch ein erfolgreiches Exportgeschäft in Ägypten. Bei einer Ausschreibung der staatlichen Agentur GASC über 120.000 t konnte man sich gegen die Konkurrenz vom Schwarzen Meer und aus Frankreich durchsetzen.

In den USA schauen die Händler gespannt auf die Prognose des USDA zu den Anbauabsichten der Farmer in diesem Frühjahr, die am Freitag veröffentlicht wird. Beim Weizen wird eine Gesamtfläche von 46,9 Mio. Acres erwartet, das wären 900.000 Acres weniger als im vergangenen Jahr. Für Sommerweizen ergeben die Umfragen unter Analysten einen Durchschnitt von 13,4 Mio. Acres. Vorhersagen werden durch die ungünstigen Witterungsbedingungen in den nördlichen Anbaugebieten erschwert. Schnee, Überschwemmungen und nasse Böden könnten die Aussaat so stark verzögern, dass die Farmer auf Sojabohnen ausweichen. Auch die Handelsgespräche mit China sind ein Entscheidungsfaktor. Sollte China die Strafzölle auf Sojabohnen aus den USA zurücknehmen, könnte sich das ebenfalls negativ auf den Weizenanbau auswirken.

Euro/US-Dollar: Der Euro wurde am Mittwoch deutlich schwächer gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1291 (Montag: 1,1325) US-$ fest. Heute Morgen notiert der Euro bei 1,1258 US-$.  

 

US-Weizen in Ägypten am günstigsten

Getreide 27.03.2019: Matif-Weizen hat gestern beim Versuch, die 190-€-Marke zu überwinden, einen Dämpfer erhalten. Nachdem sich die Schlusskurse seit mehr als einer Woche knapp unterhalb des Widerstands bewegten, stieg der Mai-Kontrakt am Mittwochmorgen zunächst bis auf 190,75 €/t. Gewinnmitnahmen und enttäuschende Nachrichten von den Exportmärkten sorgten am Nachmittag für einen Ausverkauf und ein Abrutschen auf 188,00 €/t, sodass am Ende mit einem Minus von 1,50 € der größte Tagesverlust seit dem 11. März verzeichnet wurde.

In Chicago gab Weizen um 0,25 Cent auf 469,25 Cent/bushel nach und notiert heute Morgen bei 470,25 Cent/bushel (153,49 €/t) etwas fester. Gestützt wird der US-Markt durch ein erfolgreiches Exportgeschäft in Ägypten. Bei einer Ausschreibung der staatlichen Agentur GASC über 120.000 t konnte man sich gegen die Konkurrenz vom Schwarzen Meer und aus Frankreich durchsetzen.

In den USA schauen die Händler gespannt auf die Prognose des USDA zu den Anbauabsichten der Farmer in diesem Frühjahr, die am Freitag veröffentlicht wird. Beim Weizen wird eine Gesamtfläche von 46,9 Mio. Acres erwartet, das wären 900.000 Acres weniger als im vergangenen Jahr. Für Sommerweizen ergeben die Umfragen unter Analysten einen Durchschnitt von 13,4 Mio. Acres. Vorhersagen werden durch die ungünstigen Witterungsbedingungen in den nördlichen Anbaugebieten erschwert. Schnee, Überschwemmungen und nasse Böden könnten die Aussaat so stark verzögern, dass die Farmer auf Sojabohnen ausweichen. Auch die Handelsgespräche mit China sind ein Entscheidungsfaktor. Sollte China die Strafzölle auf Sojabohnen aus den USA zurücknehmen, könnte sich das ebenfalls negativ auf den Weizenanbau auswirken.

Euro/US-Dollar: Der Euro wurde am Mittwoch deutlich schwächer gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1291 (Montag: 1,1325) US-$ fest. Heute Morgen notiert der Euro bei 1,1258 US-$.  

 

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