13/2021

|   newsletter

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und erholsames Osterfest

Getreide 31.03.2021: Technische Verkäufe von Longpositionen und ein festerer US-Dollar trieben gestern die Kurse an der CBoT in den dunkelroten Bereich. Der heutige USDA-Report über die kommende Aussaatfläche hängt über der CBoT wie ein Damoklesschwert. Die Erwartung, dass die US-Farmer mehr Weizen anbauen werden, vertreibt die Bullen aus dem Markt. Die Bären haben deutlich das Kommando übernommen. Die Analysten erwarten eine Anbaufläche für alle drei US-Weizensorten von 44,97 Mio. acres. Vor einem Jahr lag die Fläche bei 44,34 Mio. acres. Diese Schätzung beruht auf einer Umfrage des USDA von 80.000 Farmen und ist nur eine Prognose. Wichtiger werden aber die Quartalsbestände. Für den Weizen rechnen die Analysten mit 1,27 Mrd. bushels. Im Jahr 2020 lag der Bestand bei 1,41 Mrd. bushels. In Paris ist die Stimmung am Weizentisch auch nicht besser aufgrund fehlender Nachrichten aus dem Exportbereich. Zwar gibt es einen Tender aus Algerien, aber dieser gibt keine Unterstützung für die Kurse. Dafür ist die Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion einfach zu stark.

Erneut endete der Weizen an der Matif mit roten Vorzeichen. Im Vergleich zum Weizen in Chicago hielten sich die Verluste in Paris allerdings noch im Rahmen. Zusehends belastet der gute Saatenstand auf der Nordhalbkugel die Notierungen. Die Ukraine erwartet in diesem Jahr eine Getreideanbaufläche von 15,5 Mio ha, davon entfallen 8 Mio ha auf Wintersaaten. Erste Schätzungen sprechen bereits von einer Ernte in Höhe von 75 Mio to. Im Vorjahrbrachte die Ukraine 65 Mio to Getreide ein. Algerien hat einen Weizentender für eine Lieferung im April und Maiausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet heute.

zurück