15/2019

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EU-Mischer verschmähen Weizen

Getreide 10.04.2019: Die globale Weizenmenge 2018/19 wird im Schlussquartal der Saison noch einmal deutlich umfangreicher. Das legen die aktuellen Zahlen des US-Agrarministeriums USDA in dem Marktbericht „Wasde“ für April nahe. Zunächst hat das USDA die weltweiten Anfangsvorräte um gut 2 Mio. t auf 281,9 Mio. t nach oben gesetzt, was in erster Linie auf eine Revision der Vorräte im Iran zurückzuführen ist. Zudem sinkt die Prognose für den globalen Verbrauch im Vergleich zum Vormonatsbericht um knapp 2,9 Mio. t auf 739,2 Mio.t. In der EU ist der Verbrauch von Futterweizen zurückgegangen, da Mais als günstigere Alternative reichlich verfügbar ist.

Insgesamt soll die EU nun 123 statt 124,5 Mio. t Weizen verbrauchen. Da das USDA aber den Europäern bessere Exportchancen als im Vormonat einräumt mit 24 statt 23 Mio. t, steigen die Weizenendbestände in der EU nur leicht auf 10,7 (Vormonat: 10,4) Mio. t. An der russischen Weizenbilanz nimmt das USDA nur sehr geringe Anpassungen vor und lässt die Exporte stabil zum Vormonat bei 37 Mio. t. In den USA geht der Verbrauch von Weizen leicht zurück, ebenso die Exporte.

Unter dem Strich klettern die weltweiten Endvorräte an Weizen in der Saison 2018/19 um gut 5 Mio. t gegenüber der Märzprognose auf 275, 6 Mio. t an. Die Produktion korrigiert das USDA nur marginal auf 732,9 Mio. t.

Mais: Die global verfügbare Maismenge steigt im April-Wasde ebenfalls an. Da das USDA die Produktion um rund 6 Mio. t höher ansetzt als noch im März erwartet, wachsen die Endbestände. Sie erreichen 314 (308,5) Mio. t. In den USA sinkt der Verbrauch von Mais auf 311,6 (314,7) Mio. t. Die Exporte fallen mit 58,4 Mio. t rund 2 Mio. t kleiner aus als noch im April erwartet. Die US-Endbestände klettern in der Folge um rund 5 Mio. t nach oben auf 51,7 Mio.t.

Die EU-Maiserzeugung korrigiert das USDA nach oben auf 63 (60,9) Mio. t. Die Importe klettern noch einmal um 1 Mio. t nach oben auf 22,5 Mio. t; im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Plus von gut 4 Mio. t. Die EU-Maisendbestände wachsen um lediglich 0,1 Mio. t an auf 6,8 Mio. t.

Die Erwartungen an die südamerikanischen Maisernten steigen: Die brasilianische Produktion sieht das USDA mit 96 Mio. t noch einmal gut 1,5 Mio. t höher als im März geschätzt; die Exportprognose steigt um 2 Mio. t auf 31 Mio. t. Argentinien soll 47 Mio. t Mais einfahren, das sind 1 Mio. t mehr als im März. Die Exporte steigen auf 30,5 (30) Mio. t. In der Ukraine erhöht sich die Exportprognose um 0,5 Mio. t auf 29,5 Mio. t.

 

EU-Mischer verschmähen Weizen

Getreide 10.04.2019: Die globale Weizenmenge 2018/19 wird im Schlussquartal der Saison noch einmal deutlich umfangreicher. Das legen die aktuellen Zahlen des US-Agrarministeriums USDA in dem Marktbericht „Wasde“ für April nahe. Zunächst hat das USDA die weltweiten Anfangsvorräte um gut 2 Mio. t auf 281,9 Mio. t nach oben gesetzt, was in erster Linie auf eine Revision der Vorräte im Iran zurückzuführen ist. Zudem sinkt die Prognose für den globalen Verbrauch im Vergleich zum Vormonatsbericht um knapp 2,9 Mio. t auf 739,2 Mio.t. In der EU ist der Verbrauch von Futterweizen zurückgegangen, da Mais als günstigere Alternative reichlich verfügbar ist.

Insgesamt soll die EU nun 123 statt 124,5 Mio. t Weizen verbrauchen. Da das USDA aber den Europäern bessere Exportchancen als im Vormonat einräumt mit 24 statt 23 Mio. t, steigen die Weizenendbestände in der EU nur leicht auf 10,7 (Vormonat: 10,4) Mio. t. An der russischen Weizenbilanz nimmt das USDA nur sehr geringe Anpassungen vor und lässt die Exporte stabil zum Vormonat bei 37 Mio. t. In den USA geht der Verbrauch von Weizen leicht zurück, ebenso die Exporte.

Unter dem Strich klettern die weltweiten Endvorräte an Weizen in der Saison 2018/19 um gut 5 Mio. t gegenüber der Märzprognose auf 275, 6 Mio. t an. Die Produktion korrigiert das USDA nur marginal auf 732,9 Mio. t.

Mais: Die global verfügbare Maismenge steigt im April-Wasde ebenfalls an. Da das USDA die Produktion um rund 6 Mio. t höher ansetzt als noch im März erwartet, wachsen die Endbestände. Sie erreichen 314 (308,5) Mio. t. In den USA sinkt der Verbrauch von Mais auf 311,6 (314,7) Mio. t. Die Exporte fallen mit 58,4 Mio. t rund 2 Mio. t kleiner aus als noch im April erwartet. Die US-Endbestände klettern in der Folge um rund 5 Mio. t nach oben auf 51,7 Mio.t.

Die EU-Maiserzeugung korrigiert das USDA nach oben auf 63 (60,9) Mio. t. Die Importe klettern noch einmal um 1 Mio. t nach oben auf 22,5 Mio. t; im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Plus von gut 4 Mio. t. Die EU-Maisendbestände wachsen um lediglich 0,1 Mio. t an auf 6,8 Mio. t.

Die Erwartungen an die südamerikanischen Maisernten steigen: Die brasilianische Produktion sieht das USDA mit 96 Mio. t noch einmal gut 1,5 Mio. t höher als im März geschätzt; die Exportprognose steigt um 2 Mio. t auf 31 Mio. t. Argentinien soll 47 Mio. t Mais einfahren, das sind 1 Mio. t mehr als im März. Die Exporte steigen auf 30,5 (30) Mio. t. In der Ukraine erhöht sich die Exportprognose um 0,5 Mio. t auf 29,5 Mio. t.

 

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