18/2019

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Getreide 01.05.2019: Die Märkte starteten am Montag mit Verlusten in die Woche. In Paris wurde der Mai-Future von der Exportnachfrage gestützt und legte um 50 Cent auf 184,00 €/t zu. Die Termine für die neue Ernte gaben um 50 Cent nach. Der Dezember schloss bei 176,75 €/t. In Chicago gaben die Weizennotierungen deutlich stärker nach. In Kansas verlor Hard Red Winter 10 Cent auf 389,75 Cent/bushel, in Minneapolis Sommerweizen 7,25 Cent auf 490,75 Cent/bushel. In Chicago schloss Soft Red Winter mit einem Minus von 8,25 Cent bei 426,75 Cent/bushel.

Der Crop-Progress-Report, der nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, zog die Notierungen in den USA weiter nach unten. Vorbörslich notiert CBoT-Weizen heute Morgen bei 421,50 Cent/bushel (138,40 €/t). Die Winterweizenbestände machen in den USA weiter einen sehr guten Eindruck. Mit gut und exzellent werden nun 64 Prozent der Flächen bewertet, das sind 2 Prozent mehr als vor einer Woche. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle in Sicht, sodass die Hoffnung auf eine gute Ernte weiter genährt werden.

Die Aussaat von Sommerweizen kommt im Norden der USA weiter nur langsam voran. Die Verzögerungen reichen aber nicht aus, um die bärische Stimmung zu kippen. Bis zum Sonntag waren 13 Prozent der Flächen bestellt, was im Rahmen der Erwartungen lag. Das aktuelle Tempo ist noch nicht besorgniserregend. Gegenüber dem Vorjahr gibt es einen Vorsprung von 4 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt einen Rückstand von 20 Prozent.

In Westeuropa haben die Regenfälle vom Wochenende die Befürchtungen vor einer Missernte gedämpft. Gestützt wurde die Matif vom schwachen Euro. Positiv aufgenommen wurden auch die Ergebnisse der saudi-arabischen Exportausschreibung über 620.000 t Brotweizen, der von Juli bis September geliefert werden soll.

Die Lieferungen aus der alten Ernte könnten aus Deutschland und dem Baltikum kommen, vermuten Händler. Auf den späteren Schiffen könnte auch Ware aus anderen EU-Staaten, den USA, Australien und Argentinien dabei sein.

Die Getreideexporte der EU summieren sich im laufenden Wirtschaftsjahr auf 16,91 Mio. t, das sind 365.000 t mehr als vor einer Woche und 2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die deutschen Ausfuhren liegen gegenüber der vergangenen Woche unverändert bei 1,84 Mio. t, meldete die EU-Kommission am Montag.

Euro/US-$: Nach der Talfahrt in der vergangenen Woche konnte sich der Euro am Montag leicht erholen und notiert heute Morgen bei 1,1189 US-$.

 

Getreide 01.05.2019: Die Märkte starteten am Montag mit Verlusten in die Woche. In Paris wurde der Mai-Future von der Exportnachfrage gestützt und legte um 50 Cent auf 184,00 €/t zu. Die Termine für die neue Ernte gaben um 50 Cent nach. Der Dezember schloss bei 176,75 €/t. In Chicago gaben die Weizennotierungen deutlich stärker nach. In Kansas verlor Hard Red Winter 10 Cent auf 389,75 Cent/bushel, in Minneapolis Sommerweizen 7,25 Cent auf 490,75 Cent/bushel. In Chicago schloss Soft Red Winter mit einem Minus von 8,25 Cent bei 426,75 Cent/bushel.

Der Crop-Progress-Report, der nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, zog die Notierungen in den USA weiter nach unten. Vorbörslich notiert CBoT-Weizen heute Morgen bei 421,50 Cent/bushel (138,40 €/t). Die Winterweizenbestände machen in den USA weiter einen sehr guten Eindruck. Mit gut und exzellent werden nun 64 Prozent der Flächen bewertet, das sind 2 Prozent mehr als vor einer Woche. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle in Sicht, sodass die Hoffnung auf eine gute Ernte weiter genährt werden.

Die Aussaat von Sommerweizen kommt im Norden der USA weiter nur langsam voran. Die Verzögerungen reichen aber nicht aus, um die bärische Stimmung zu kippen. Bis zum Sonntag waren 13 Prozent der Flächen bestellt, was im Rahmen der Erwartungen lag. Das aktuelle Tempo ist noch nicht besorgniserregend. Gegenüber dem Vorjahr gibt es einen Vorsprung von 4 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt einen Rückstand von 20 Prozent.

In Westeuropa haben die Regenfälle vom Wochenende die Befürchtungen vor einer Missernte gedämpft. Gestützt wurde die Matif vom schwachen Euro. Positiv aufgenommen wurden auch die Ergebnisse der saudi-arabischen Exportausschreibung über 620.000 t Brotweizen, der von Juli bis September geliefert werden soll.

Die Lieferungen aus der alten Ernte könnten aus Deutschland und dem Baltikum kommen, vermuten Händler. Auf den späteren Schiffen könnte auch Ware aus anderen EU-Staaten, den USA, Australien und Argentinien dabei sein.

Die Getreideexporte der EU summieren sich im laufenden Wirtschaftsjahr auf 16,91 Mio. t, das sind 365.000 t mehr als vor einer Woche und 2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die deutschen Ausfuhren liegen gegenüber der vergangenen Woche unverändert bei 1,84 Mio. t, meldete die EU-Kommission am Montag.

Euro/US-$: Nach der Talfahrt in der vergangenen Woche konnte sich der Euro am Montag leicht erholen und notiert heute Morgen bei 1,1189 US-$.

 

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