21/2020

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Düngemittel: Die meisten Düngemittelhersteller haben erste Preise für das Düngejahr 2020/21 bekanntgegeben. Wir haben daraufhin unsere Verkaufspreise nach unten angepasst.

Getreide 20.05.2020: Die prognostizierte komfortable Versorgungslage im kommenden Jahr sowie die Aussicht auf verbesserte Witterungsbedingungen in den südlichen Plains der USA bremsten auch am Dienstag die Kursentwicklung an der CBoT. Die Weizenmärkte schlossen am Dienstag, wie bereits in der Vorwoche wiederholt gesehen, mit unterschiedlichen Vorzeichen. So gab es an der CBoT in Chicago nach den verlustreichen Vortagen endlich wieder Gewinne. Der Frontmonat Juli gewann 1,75 Cent auf 498,75 Cent/bushel (167,16 €/t). CBoT-Weizen profitierte in erster Linie von sich verschlechternden Anbaubedingungen in Teilen der USA. Besonders stark leidet derzeit der Bundesstaat Colorado unter einer anhaltenden Dürre. Nach einer ausgiebigen Bestandsaufnahme senkte die im Bundesstaat ansässige Vereinigung Colorado Wheat am Dienstag die Ertragsprognose für den Winterweizen 2020 auf 54,2 Mio. bushel. Noch in der Vorwoche hatte das USDA den Ertrag für Colorado in seinem landesweiten Bericht mit 61,05 Mio. bushel beziffert. Ein Teil der Kurszuwächse war laut Marktbeobachtern zudem auf Zukäufe spekulativer Händler zurückzuführen, die das jüngste 2-Monats-Tief zum Einstieg nutzten.

In Europa nehmen die Sorgen wieder zu, dass die dringend benötigen Niederschläge ausbleiben. In den kommenden 14 Tagen werden derzeit kaum nennenswerte Regenmengen vorhergesagt. Die EU-Prognoseeinheit MARS hat seine Ertragserwartungen für Weizen, Gerste und Mais leicht nach unten korrigiert. Ausschlaggebend hierfür war der ausgesprochen warme und trockene April, der den meisten Kulturen zugesetzt hat. Die Matif nahm diese Meldung mit leichten Aufschlägen beim Weizenkontrakt auf.

Am Dienstag traten in China offiziell Strafzölle in Höhe von 80,5 Prozent auf australische Gerste in Kraft. Die beiden Staaten streiten seit über einem Jahr darüber, dass Australien seine Gerste aufgrund unrechtmäßiger Subventionen zu Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt anbietet. Im Zuge der Corona-Krise hat sich der Konflikt zuletzt stark zugespitzt, nachdem die australische Regierung Peking eine internationale Untersuchung über den Umgang mit dem

Euro: Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Makron angeregte EU-Wiederaufbaufonds in Höhe von 500 Mrd. Euro beflügelte am Dienstag den Euro. Im Tagesverlaufe verteuerte sich die Gemeinschaftswährung um über einen halben Cent, gab gegen Handelsende jedoch wieder einige Gewinne ab. Als Schlusskurs wurden 1,0921 $ notiert.

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