22/2019

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Getreide 29.05.2019: Die Weizennotierungen in Chicago legten am Dienstag um bis zu 18,75 Cent zu. Der Juli schloss mit einem Plus von 15,25 Cent bei 504,75 Cent/bushel. Der nach Börsenschluss veröffentlichte Crop Progress Report aus dem US-Agrarministerium trieb die Rally weiter an. Heute Morgen notiert Soft Red Winter bei 517 Cent/bushel (170,21 €/t) deutlich fester.

Der Sommerweizen ist nun auf 84 Prozent der Flächen gedrillt, das ist gegenüber der Vorwoche ein Fortschritt von 14 Prozent und liegt nur noch 7 Prozent unter dem Durchschnitt. Auf 47 (Vorwoche: 26, Durchschnitt: 69) Prozent der Flächen sind die Pflanzen aufgelaufen. Sorgen bereitet auch der schlechtere Zustand des Winterweizens. Der Anteil der guten und exzellenten Bestände reduzierte sich gegenüber der Vorwoche um 5 auf 61 Prozent, liegt aber noch immer deutlich über dem Wert aus dem Vorjahr von 38 Prozent.

Auch in Paris schloss Weizen bei einer lebhaften Handelstätigkeit (fast 93.000 Kontrakte) mit deutlichen Gewinnen. Der September legte um 2,75 auf 184,75 €/t zu und der Dezember um 2,25 auf 187,75 €/t.

Hohe Maisbestände in der Ukraine  Die Ukraine steht mit gut gefüllten Silos vor einer erneut großen Ernte. Die Getreidebestände entwickeln sich bisher gut.

Das Landwirtschaftsministerium in der Ukraine erwartet eine Getreideernte von 70,8 Mio. t (Vorjahr: 70,1 Mio. t). Die Weizenproduktion könnte um 9,3 Prozent auf 26,9 Mio. t steigen und die von Gerste um 12,3 Prozent auf 8,2 Mio. t. Für Mais rechnet das Ministerium nach der Rekordernte im Vorjahr mir einem Rückgang von 7,5 Prozent auf 33,1 Mio. t. Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA sah die Getreideernte in der Ukraine im Mai-Bericht zum globalen Getreidemarkt bei 72,1 Mio. t (29 Mio. t Weizen, 33 Mio. t Mais, 9 Mio. t Gerste) etwas größer.

Nach der Rekordernte 2018 sind die Maisbestände im Mai in der Ukraine trotz des lebhaften Exportgeschäfts deutlich größer als im Vorjahr, berichtet UkrAgroConsult. Ein Bestand von 7,27 Mio. t entsprechen einem Zuwachs von 19 Prozent. Die Weizenbestände schrumpften im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 3,38 Mio.t, die von Gerste stiegen um 3 Prozent auf 879.000 t.

In der Zeit vom 10. bis zum 20. Mai waren die Witterungsbedingungen für die Getreidebestände in der Ukraine günstig, berichten die Experten des ukrainischen Beratungsunternehmens. Nach einem kühlen Beginn stiegen die Temperaturen zum Ende der Periode stark an, sodass sie insgesamt über dem Durchschnitt lagen. Starke Regenfälle im Westen und Norden des Landes erschwerten das Auflaufen der Sommerungen. Im Süden des Landes verbesserten Niederschläge die Wasserversorgung der relativ trockenen Böden. Der allgemeine Zustand der Pflanzen wird von den Analysten als gut bezeichnet.

Mais: Ähnlich hoch wie beim Weizen waren gestern die Gewinne für CBoT-Mais. Der Juli schloss am Dienstag mit einem Plus von 16 Cent bei 420,25 Cent/bushel und notiert heute Morgen bei 433,25 Cent/bushel (152,72 €/t). Auch die Notierungen für Bioethanol zogen deutlich an. Die Maispflanzungen haben in der vergangenen Woche geringere Fortschritte gemacht als die Händler gehofft hatten. Inzwischen sind 58 Prozent der Flächen bestellt, das sind nur 9 Prozent mehr als vor einer Woche. In den Vorjahren war die Maisaussaat in den USA Ende Mai abgeschlossen. Erst auf 32 Prozent der Flächen ist der Mais aufgelaufen, das sind 13 Prozent mehr als vor einer Woche. Normal wären zu diesem Zeitpunkt 69 Prozent.

Stärkster Treiber der Rally sind die Wettervorhersagen für die kommenden zehn Tage. In den Regionen mit den größten Verzögerungen soll es weiter stark regnen, sodass die Felder nicht befahren werden können und kaum Fortschritte zu erwarten sind.
Euro/US-Dollar: Der Euro bewegt sich weiter leicht abwärts. Gestern attackierte er die 1,1200 US-$-Marke, gab dann aber wieder nach und notiert heute Morgen bei 1,1165 US-$.

 

Getreide 29.05.2019: Die Weizennotierungen in Chicago legten am Dienstag um bis zu 18,75 Cent zu. Der Juli schloss mit einem Plus von 15,25 Cent bei 504,75 Cent/bushel. Der nach Börsenschluss veröffentlichte Crop Progress Report aus dem US-Agrarministerium trieb die Rally weiter an. Heute Morgen notiert Soft Red Winter bei 517 Cent/bushel (170,21 €/t) deutlich fester.

Der Sommerweizen ist nun auf 84 Prozent der Flächen gedrillt, das ist gegenüber der Vorwoche ein Fortschritt von 14 Prozent und liegt nur noch 7 Prozent unter dem Durchschnitt. Auf 47 (Vorwoche: 26, Durchschnitt: 69) Prozent der Flächen sind die Pflanzen aufgelaufen. Sorgen bereitet auch der schlechtere Zustand des Winterweizens. Der Anteil der guten und exzellenten Bestände reduzierte sich gegenüber der Vorwoche um 5 auf 61 Prozent, liegt aber noch immer deutlich über dem Wert aus dem Vorjahr von 38 Prozent.

Auch in Paris schloss Weizen bei einer lebhaften Handelstätigkeit (fast 93.000 Kontrakte) mit deutlichen Gewinnen. Der September legte um 2,75 auf 184,75 €/t zu und der Dezember um 2,25 auf 187,75 €/t.

Hohe Maisbestände in der Ukraine  Die Ukraine steht mit gut gefüllten Silos vor einer erneut großen Ernte. Die Getreidebestände entwickeln sich bisher gut.

Das Landwirtschaftsministerium in der Ukraine erwartet eine Getreideernte von 70,8 Mio. t (Vorjahr: 70,1 Mio. t). Die Weizenproduktion könnte um 9,3 Prozent auf 26,9 Mio. t steigen und die von Gerste um 12,3 Prozent auf 8,2 Mio. t. Für Mais rechnet das Ministerium nach der Rekordernte im Vorjahr mir einem Rückgang von 7,5 Prozent auf 33,1 Mio. t. Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA sah die Getreideernte in der Ukraine im Mai-Bericht zum globalen Getreidemarkt bei 72,1 Mio. t (29 Mio. t Weizen, 33 Mio. t Mais, 9 Mio. t Gerste) etwas größer.

Nach der Rekordernte 2018 sind die Maisbestände im Mai in der Ukraine trotz des lebhaften Exportgeschäfts deutlich größer als im Vorjahr, berichtet UkrAgroConsult. Ein Bestand von 7,27 Mio. t entsprechen einem Zuwachs von 19 Prozent. Die Weizenbestände schrumpften im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 3,38 Mio.t, die von Gerste stiegen um 3 Prozent auf 879.000 t.

In der Zeit vom 10. bis zum 20. Mai waren die Witterungsbedingungen für die Getreidebestände in der Ukraine günstig, berichten die Experten des ukrainischen Beratungsunternehmens. Nach einem kühlen Beginn stiegen die Temperaturen zum Ende der Periode stark an, sodass sie insgesamt über dem Durchschnitt lagen. Starke Regenfälle im Westen und Norden des Landes erschwerten das Auflaufen der Sommerungen. Im Süden des Landes verbesserten Niederschläge die Wasserversorgung der relativ trockenen Böden. Der allgemeine Zustand der Pflanzen wird von den Analysten als gut bezeichnet.

Mais: Ähnlich hoch wie beim Weizen waren gestern die Gewinne für CBoT-Mais. Der Juli schloss am Dienstag mit einem Plus von 16 Cent bei 420,25 Cent/bushel und notiert heute Morgen bei 433,25 Cent/bushel (152,72 €/t). Auch die Notierungen für Bioethanol zogen deutlich an. Die Maispflanzungen haben in der vergangenen Woche geringere Fortschritte gemacht als die Händler gehofft hatten. Inzwischen sind 58 Prozent der Flächen bestellt, das sind nur 9 Prozent mehr als vor einer Woche. In den Vorjahren war die Maisaussaat in den USA Ende Mai abgeschlossen. Erst auf 32 Prozent der Flächen ist der Mais aufgelaufen, das sind 13 Prozent mehr als vor einer Woche. Normal wären zu diesem Zeitpunkt 69 Prozent.

Stärkster Treiber der Rally sind die Wettervorhersagen für die kommenden zehn Tage. In den Regionen mit den größten Verzögerungen soll es weiter stark regnen, sodass die Felder nicht befahren werden können und kaum Fortschritte zu erwarten sind.
Euro/US-Dollar: Der Euro bewegt sich weiter leicht abwärts. Gestern attackierte er die 1,1200 US-$-Marke, gab dann aber wieder nach und notiert heute Morgen bei 1,1165 US-$.

 

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