22/2020

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Getreide 27.05.2020: Höhere Rohölpreise und der schwächere US-Dollar sorgten an der US-Börse für leichte Gewinne. Gleichzeitig steigt die Hoffnung auf eine weitere Erholung des Ethanolmarktes, der die Maisnachfrage wieder ankurbeln und damit für einen weiteren Kursauftrieb sorgen könnte.

Auf der anderen Seite beschränken die Aussicht auf eine gute weltweite Versorgungslage und der zügige Aussaatfortschritt in den USA den Weg der Kurse nach oben. Wie das USDA in seinem aktuellen Crop Progress Report mitteilte, ist die Aussaat bereits um 88% fortgeschritten und überschreitet damit das Vorjahres- aber auch das Durchschnittstempo deutlich. Erstmalig wurde für diese Saison auch der Zustand der Pflanzen bewertet. Demnach beläuft sich der Anteil gut/exzellent entwickelter Pflanzen auf 70%.

Die Exportverladungen summierten sich vergangene Woche auf 457.777 t, rund 7 Prozent weniger als in der Woche davor und 15 Prozent hinter dem Wert der gleichen Vorjahreswoche. 36 Prozent der Wochenexporte gingen an Käufer aus China.

In Paris verlor der Septemberweizen 1,50 € auf 187,75 €/t. Die jüngsten Regenfälle in Südrussland bringen nach Ansicht von Analysten kaum Verbesserungen für die Ernte. Das Analysehaus IKAR hat am Dienstag seine Weizenprognose für Russland erneut gesenkt um 0,8 Mio. t auf nunmehr 75,6 Mio. t. Vor einer Woche hatte IKAR seine Schätzung bereits um 1,0 Mio. t nach unten revidiert.

Euro: Der Euro hat am Dienstag ordentlich zulegen können. Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,0990 US-$/€.

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