23/2019

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Getreide 05.06.2019: Weizen im Rückwärtsgang

Die Notierungen in den USA gaben am Dienstag deutlich nach. In Chicago verlor Soft Red Winter 12,5 Cent auf 507,25 Cent/bushel und fällt über Nacht um weitere 4,75 Cent auf 502,5 Cent/bushel (164,43 €/t). Unter dem Eindruck der schwachen US-Börsen zogen sich auch die Notierungen an der Matif zurück. Der September und Dezember gaben jeweils um 2,75 € auf 182,50 und 185,50 €/t nach. Grund für den Umschwung in den USA war der wöchentliche Report zur Bestandsentwicklung in den USA, den das US-Agrarministerium am Montag nach Börsenschluss veröffentlicht hatte. Anders als von Analysten erwartet wurde der Zustand des Weizens besser bewertet als in der Vorwoche. Auch die überdurchschnittlich gute erste Bewertung der Sommerweizenbestände wirkte bärisch. Dennoch wird das Wetter in den USA ein entscheidender Einflussfaktor bleiben. In den südlichen Plains soll es in dieser Woche erneut regnen, wodurch sich die Ernte in den Frühdruschgebieten verzögert und die Gefahr von Qualitätseinbußen steigt.

Auch in Teilen Russlands hatten im Mai Regenfälle die Sommeraussaat behindert, berichtet UkrAgroConsult. Die Arbeiten sind inzwischen dennoch weitgehend abgeschlossen. Der Zustand des Winterweizens wird als gut eingeschätzt. Nur vereinzelt sorgen trockene Böden für eine zu frühe Abreife der Bestände.

Indien rechnet in diesem Jahr mit einer Rekord-Weizenernte von 101,2 Mio. t, meldet das Landwirtschaftsministerium. Das Vorjahresergebnis würde damit um 1,3 Prozent übertroffen.

Euro/US-Dollar: Der Euro gewinnt weiter an Wert. In den USA mehren sich die Anzeichen für eine Zinssenkung. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1244 (Montag: 1,1185) US-$ fest. Heute Morgen wird der Euro bei 1,1261 US-$ gehandelt.

 

Getreide 05.06.2019: Weizen im Rückwärtsgang

Die Notierungen in den USA gaben am Dienstag deutlich nach. In Chicago verlor Soft Red Winter 12,5 Cent auf 507,25 Cent/bushel und fällt über Nacht um weitere 4,75 Cent auf 502,5 Cent/bushel (164,43 €/t). Unter dem Eindruck der schwachen US-Börsen zogen sich auch die Notierungen an der Matif zurück. Der September und Dezember gaben jeweils um 2,75 € auf 182,50 und 185,50 €/t nach. Grund für den Umschwung in den USA war der wöchentliche Report zur Bestandsentwicklung in den USA, den das US-Agrarministerium am Montag nach Börsenschluss veröffentlicht hatte. Anders als von Analysten erwartet wurde der Zustand des Weizens besser bewertet als in der Vorwoche. Auch die überdurchschnittlich gute erste Bewertung der Sommerweizenbestände wirkte bärisch. Dennoch wird das Wetter in den USA ein entscheidender Einflussfaktor bleiben. In den südlichen Plains soll es in dieser Woche erneut regnen, wodurch sich die Ernte in den Frühdruschgebieten verzögert und die Gefahr von Qualitätseinbußen steigt.

Auch in Teilen Russlands hatten im Mai Regenfälle die Sommeraussaat behindert, berichtet UkrAgroConsult. Die Arbeiten sind inzwischen dennoch weitgehend abgeschlossen. Der Zustand des Winterweizens wird als gut eingeschätzt. Nur vereinzelt sorgen trockene Böden für eine zu frühe Abreife der Bestände.

Indien rechnet in diesem Jahr mit einer Rekord-Weizenernte von 101,2 Mio. t, meldet das Landwirtschaftsministerium. Das Vorjahresergebnis würde damit um 1,3 Prozent übertroffen.

Euro/US-Dollar: Der Euro gewinnt weiter an Wert. In den USA mehren sich die Anzeichen für eine Zinssenkung. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1244 (Montag: 1,1185) US-$ fest. Heute Morgen wird der Euro bei 1,1261 US-$ gehandelt.

 

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