24/2019

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Getreide 12.06.2019: Das USDA befürchtet in diesem Jahr einen Einbruch der Maisproduktion in den USA. Wegen der verzögerten Aussaat und der schlechten Jugendentwicklung der Bestände wurde die Produktionsmenge auf 347,5 Mio. t gekürzt, das sind 34,6 Mio. t weniger als im Mai-Wasde. Dies schlägt sich auch im der globalen Erzeugung nieder, die um 34,6 Mio. t auf 1.099,2 Mio. t beschnitten wurde. Die globalen Endbestände schrumpfen im Monatsvergleich um 24,2 Mio. t auf 290,5 Mio. t. Gegenüber dem Vorjahr verkleinern sie sich um 34,9 Mio. t.

Mit überraschenden Zahlen wartet der Wasde auch bei der Prognose für die Weizenernte in den USA auf. Trotz Problemen bei der Aussaat von Sommerweizen wird die Produktionsmenge um 160.000 t auf 51,6 Mio. t angehoben. Erwartet worden war hier im Durchschnitt eine Kürzung um 400.000 t. Das USDA geht davon aus, dass Mindererträge bei Sommerweizen durch höhere Mengen beim Winterweizen mehr als ausgeglichen werden.

Die Weizenernten in Russland und der Ukraine wurden um jeweils 1 Mio. t auf 78,0 und 30,0 Mio. t angehoben. Dies führt zu höheren Exporten, die für Russland und 1 Mio. t auf 37 Mio. t und für die Ukraine um 0,5 Mio. t auf 19, 5 Mio. t angehoben werden. Darunter leidet die EU, für die bei einer unveränderten Produktion von 153,8 Mio. t die Exportprognose um 0,5 Mio. t auf 26,5 Mio. t gesenkt wurde. Trotz der durch Trockenheit beeinträchtigten Aussaat nahm das USDA für Australien (22,5 Mio. t) keine Korrekturen vor. Unverändert ist auch der Wert für Argentinien (20,0 Mio. t), wo die Startbedingungen für den Weizen ausgesprochen gut sind.

Die globale Weizenproduktion steigt gegenüber dem Mai-Bericht um 3,3 Mio. t auf einen Rekordwert von 780,8 Mio. t. Angehoben wurde auch die Prognose für Indien, um 1,2 Mio.t auf 101,2 Mio. t, was für das Land ebenfalls ein neuer Rekord wäre. Die globalen Bestände steigen angesichts eines höheren Verbrauchs nur um 1,3 Mio. t auf 294,4 Mio. t, das sind 17,8 Mio. t mehr als im Jahr zuvor.

 

Getreide 12.06.2019: Das USDA befürchtet in diesem Jahr einen Einbruch der Maisproduktion in den USA. Wegen der verzögerten Aussaat und der schlechten Jugendentwicklung der Bestände wurde die Produktionsmenge auf 347,5 Mio. t gekürzt, das sind 34,6 Mio. t weniger als im Mai-Wasde. Dies schlägt sich auch im der globalen Erzeugung nieder, die um 34,6 Mio. t auf 1.099,2 Mio. t beschnitten wurde. Die globalen Endbestände schrumpfen im Monatsvergleich um 24,2 Mio. t auf 290,5 Mio. t. Gegenüber dem Vorjahr verkleinern sie sich um 34,9 Mio. t.

Mit überraschenden Zahlen wartet der Wasde auch bei der Prognose für die Weizenernte in den USA auf. Trotz Problemen bei der Aussaat von Sommerweizen wird die Produktionsmenge um 160.000 t auf 51,6 Mio. t angehoben. Erwartet worden war hier im Durchschnitt eine Kürzung um 400.000 t. Das USDA geht davon aus, dass Mindererträge bei Sommerweizen durch höhere Mengen beim Winterweizen mehr als ausgeglichen werden.

Die Weizenernten in Russland und der Ukraine wurden um jeweils 1 Mio. t auf 78,0 und 30,0 Mio. t angehoben. Dies führt zu höheren Exporten, die für Russland und 1 Mio. t auf 37 Mio. t und für die Ukraine um 0,5 Mio. t auf 19, 5 Mio. t angehoben werden. Darunter leidet die EU, für die bei einer unveränderten Produktion von 153,8 Mio. t die Exportprognose um 0,5 Mio. t auf 26,5 Mio. t gesenkt wurde. Trotz der durch Trockenheit beeinträchtigten Aussaat nahm das USDA für Australien (22,5 Mio. t) keine Korrekturen vor. Unverändert ist auch der Wert für Argentinien (20,0 Mio. t), wo die Startbedingungen für den Weizen ausgesprochen gut sind.

Die globale Weizenproduktion steigt gegenüber dem Mai-Bericht um 3,3 Mio. t auf einen Rekordwert von 780,8 Mio. t. Angehoben wurde auch die Prognose für Indien, um 1,2 Mio.t auf 101,2 Mio. t, was für das Land ebenfalls ein neuer Rekord wäre. Die globalen Bestände steigen angesichts eines höheren Verbrauchs nur um 1,3 Mio. t auf 294,4 Mio. t, das sind 17,8 Mio. t mehr als im Jahr zuvor.

 

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