28/2019

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Getreide 10.07.2019:Positive Erntemeldungen aus Europa und den USA setzen den Weizenmarkt unter Druck. Ägypten kauft erneut Weizen am Schwarzen Meer.

An der Matif gaben die Weizennotierungen am Dienstag deutlich nach und fielen auf die tiefsten Stände seit fast zwei Monaten. Ähnlich war die Situation in Chicago. In den USA und in Europa läuft die Ernte derzeit ohne große Probleme. Für Druck sorgt zudem die gute Entwicklung des Sommerweizens in den USA. In Europa werden die Auswirkungen der Hitze und Trockenheit im Juni nicht als dramatisch angesehen, weil sich das Wetter seit Anfang Juli wieder normalisierte. Größere Probleme sieht der europäische Prognosedienst Mars nur bei Sommerweizen und -gerste.

Analysten in den USA erwarten, dass im Wasde, der morgen veröffentlicht wird, die Endbestände in den USA gekürzt werden. Ende 2019/20 liegen die Schätzungen nun bei 28,25 Mio. t. Nach 31,05 Mio. t im Mai und 29,16 Mio. t im Juni wäre das eine weitere Reduzierung.

Ägypten kaufte 240.000 t Weizen in Rumänien (180.000 t) und der Ukraine (60.000 t) zur Lieferung Mitte August.

Das französische Landwirtschaftsministerium erwartet eine Weichweizenernte von 37 Mio. t, das wären 8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. In der Prognose seien mögliche negative Auswirkungen der Hitzewelle Ende Juni noch nicht berücksichtigt, hieß es gestern einschränkend in Paris.

In Rumänien rechnet UkrAgroConsult erneut mit einer sehr guten Ernte, die den fünfjährigen Durchschnitt um 5 bis 7 Prozent übertreffen könnte. Zum Start seien die Erträge höher als erwartet. Dank einer größeren Anbaufläche könnte beim Weizen wieder das Rekordergebnis aus dem Jahr 2017 erreicht werden. Dies steigere auch das Exportpotenzial des Landes.

Die in Russland befürchteten, durch Hitze und Trockenheit hervorgerufenen Ertragseinbußen beim Winterweizen geben dem Markt bisher keine Unterstützung. Die Ertragsverluste könnten dazu beitragen, die Proteingehalte zu steigern. Der Anteil an Futterweizen würde dadurch sinken und Russland mit qualitativ hochwertigerer Ware auf den Weltmarkt drängen.

Euro/US-Dollar: Der Euro notiert heute Morgen bei 1,1208 US-$ leicht schwächer.

Getreide 10.07.2019:Positive Erntemeldungen aus Europa und den USA setzen den Weizenmarkt unter Druck. Ägypten kauft erneut Weizen am Schwarzen Meer.

An der Matif gaben die Weizennotierungen am Dienstag deutlich nach und fielen auf die tiefsten Stände seit fast zwei Monaten. Ähnlich war die Situation in Chicago. In den USA und in Europa läuft die Ernte derzeit ohne große Probleme. Für Druck sorgt zudem die gute Entwicklung des Sommerweizens in den USA. In Europa werden die Auswirkungen der Hitze und Trockenheit im Juni nicht als dramatisch angesehen, weil sich das Wetter seit Anfang Juli wieder normalisierte. Größere Probleme sieht der europäische Prognosedienst Mars nur bei Sommerweizen und -gerste.

Analysten in den USA erwarten, dass im Wasde, der morgen veröffentlicht wird, die Endbestände in den USA gekürzt werden. Ende 2019/20 liegen die Schätzungen nun bei 28,25 Mio. t. Nach 31,05 Mio. t im Mai und 29,16 Mio. t im Juni wäre das eine weitere Reduzierung.

Ägypten kaufte 240.000 t Weizen in Rumänien (180.000 t) und der Ukraine (60.000 t) zur Lieferung Mitte August.

Das französische Landwirtschaftsministerium erwartet eine Weichweizenernte von 37 Mio. t, das wären 8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. In der Prognose seien mögliche negative Auswirkungen der Hitzewelle Ende Juni noch nicht berücksichtigt, hieß es gestern einschränkend in Paris.

In Rumänien rechnet UkrAgroConsult erneut mit einer sehr guten Ernte, die den fünfjährigen Durchschnitt um 5 bis 7 Prozent übertreffen könnte. Zum Start seien die Erträge höher als erwartet. Dank einer größeren Anbaufläche könnte beim Weizen wieder das Rekordergebnis aus dem Jahr 2017 erreicht werden. Dies steigere auch das Exportpotenzial des Landes.

Die in Russland befürchteten, durch Hitze und Trockenheit hervorgerufenen Ertragseinbußen beim Winterweizen geben dem Markt bisher keine Unterstützung. Die Ertragsverluste könnten dazu beitragen, die Proteingehalte zu steigern. Der Anteil an Futterweizen würde dadurch sinken und Russland mit qualitativ hochwertigerer Ware auf den Weltmarkt drängen.

Euro/US-Dollar: Der Euro notiert heute Morgen bei 1,1208 US-$ leicht schwächer.

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