29/2019

|   newsletter

Weizen: Die deutliche Korrektur des USDA bei der globalen Weizenernte hatte den Getreidemärkten zum Ende der vergangenen Woche einen Schub gegeben. Gewinnmitnahmen und die Erkenntnis, dass die Versorgungslage trotz hitzebedingter Einbußen auf der Nordhalbkugel komfortabel bleibt, zogen die Notierungen am Dienstag den zweiten Tag in Folge nach unten.

In Paris schlossen der September und Dezember mit Verlusten von jeweils 1,25 € bei 175,50 und 180,25 €/t. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche, als Matif-Weizen auf ein Zwei-Monats-Tief gefallen war (173,25 und 178,00 €/t), bewegt sich der Markt aber weiter auf einem etwas höheren Niveau. Heute wird mit Spannung erwartet, ob der Dezember-Future den Widerstand bei 180 € verteidigen kann.


In Chicago schloss Soft Red Winter um einem Viertelcent schwächer bei 507,5 Cent/bushel und gibt vorbörslich auf 503,75 Cent/bushel (165,10 €/t) weiter nach. Etwas stärker waren die Verluste in Kansas und Minneapolis, wo Weizen am Dienstag gut zwei Cent verlor. Der Weizenmarkt in den USA wird weiter von den Ertragsaussichten bei Mais und Sojabohnen beeinflusst, die sich verbessert haben. Gestützt wird der Weizenmarkt durch das etwas langsamere Erntetempo, während die positive Entwicklung der Sommerweizenbestände dämpfend wirken.

In Europa treibt die Händler weiter die Frage um, wie sich die Juni-Hitze auf Menge und Qualität des Weizens ausgewirkt haben. Im Norden Frankreichs fallen die Erträge besser aus als erwartet, sodass Beobachter eine französische Ernte von 38 Mio. t für möglich halten, das wären 1 Mio. t mehr als das Landwirtschaftsministerium derzeit prognostiziert.

Die leichte Kürzung der Ernteerwartungen des Raiffeisenverbandes für Deutschland war erwartet worden. Auf jeden Fall wird die Menge deutlich größer sein als im Vorjahr. Die große Konkurrenz auf den Exportmärkten durch Produzenten im Ostseeraum und am Schwarzen Meer hält die Prämien in Hamburg weiter deutlich unter den Matif-Kursen. Käufer suchen für den Liefertermin September bis Dezember Weizen zu einem Preis von 4,50 € unter Matif Dezember, während Verkäufer eine Prämie von minus 3,00 € fordern.

Die Aussagen zur russischen Weizenernte bleiben widersprüchlich. Die Prognosen liegen in einer großen Bandbreite von 75 bis 82 Mio. t.

Weizen: Die deutliche Korrektur des USDA bei der globalen Weizenernte hatte den Getreidemärkten zum Ende der vergangenen Woche einen Schub gegeben. Gewinnmitnahmen und die Erkenntnis, dass die Versorgungslage trotz hitzebedingter Einbußen auf der Nordhalbkugel komfortabel bleibt, zogen die Notierungen am Dienstag den zweiten Tag in Folge nach unten.

In Paris schlossen der September und Dezember mit Verlusten von jeweils 1,25 € bei 175,50 und 180,25 €/t. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche, als Matif-Weizen auf ein Zwei-Monats-Tief gefallen war (173,25 und 178,00 €/t), bewegt sich der Markt aber weiter auf einem etwas höheren Niveau. Heute wird mit Spannung erwartet, ob der Dezember-Future den Widerstand bei 180 € verteidigen kann.


In Chicago schloss Soft Red Winter um einem Viertelcent schwächer bei 507,5 Cent/bushel und gibt vorbörslich auf 503,75 Cent/bushel (165,10 €/t) weiter nach. Etwas stärker waren die Verluste in Kansas und Minneapolis, wo Weizen am Dienstag gut zwei Cent verlor. Der Weizenmarkt in den USA wird weiter von den Ertragsaussichten bei Mais und Sojabohnen beeinflusst, die sich verbessert haben. Gestützt wird der Weizenmarkt durch das etwas langsamere Erntetempo, während die positive Entwicklung der Sommerweizenbestände dämpfend wirken.

In Europa treibt die Händler weiter die Frage um, wie sich die Juni-Hitze auf Menge und Qualität des Weizens ausgewirkt haben. Im Norden Frankreichs fallen die Erträge besser aus als erwartet, sodass Beobachter eine französische Ernte von 38 Mio. t für möglich halten, das wären 1 Mio. t mehr als das Landwirtschaftsministerium derzeit prognostiziert.

Die leichte Kürzung der Ernteerwartungen des Raiffeisenverbandes für Deutschland war erwartet worden. Auf jeden Fall wird die Menge deutlich größer sein als im Vorjahr. Die große Konkurrenz auf den Exportmärkten durch Produzenten im Ostseeraum und am Schwarzen Meer hält die Prämien in Hamburg weiter deutlich unter den Matif-Kursen. Käufer suchen für den Liefertermin September bis Dezember Weizen zu einem Preis von 4,50 € unter Matif Dezember, während Verkäufer eine Prämie von minus 3,00 € fordern.

Die Aussagen zur russischen Weizenernte bleiben widersprüchlich. Die Prognosen liegen in einer großen Bandbreite von 75 bis 82 Mio. t.

zurück