32/2021

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Getreide Ernte 2021: Sie können jeden Tag den aktuellen Tagespreis über einen Kontrakt absichern. www.rmsn.de Wenn Sie lagern möchten, bitte auf Einlagerung setzen. Freie Partien und Kontraktware werden taggleich abgerechnet. 

Dülken: 02162 95493-11     Börholz: 02157 8797-11    Dam: 02163 4095

Rücknahme Pflanzenschutzkanister in Börholz  Am Dienstag 17.08.2021 und Mittwoch 18.08.2021, 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr, entsorgen wir restentleerte Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdünger wieder gebührenfrei in unserer Geschäftsstelle Börholz. Tel.: 02157 8797-11     

Folienentsorgung in Börholz vom 31.08.2021 bis 02.09.2021.

Getreide: Die US-Weizenkontrakte verbuchten am Dienstag mehrheitlich zweistellige Kurszuwächse. An der Chicago Board of Trade (CBoT) gewann der September 15,75 US-Cent auf 727,00 US-Cent/bushel (226,53 €/t).

Marktbeobachtern zufolge orientierten sich die Kontrakte im Wesentlichen an den bullischen Vorgaben der Euronext in Paris. Die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen aufgrund der schwierigen Anbaubedingungen in den führenden Weizenländern, ließ die Kurse in Europa auf neue Rekordstände klettern. Vor diesem Hintergrund zogen auch die Preise für russischen Weizen zuletzt spürbar an. Weitere Unterstützung kam von der Annahme, das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) werde im Wasde-Report am Donnerstag die Prognosen zur US-Produktion sowie zu den globalen Endbeständen deutlich senken.

Im wöchentlichen NASS-Report vom Montagabend teilte das USDA mit, dass die US-Winterweizenernte inzwischen zu 95 Prozent abgeschlossen sei. Der verbleibende Teil soll im Lauf dieser Woche eingebracht werden. Der Erntefortschritt beim Spring-Wheat hat sich im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt und liegt nun bei 38 Prozent. Hinsichtlich der Bestandsqualität gab es keine nennenswerten Änderungen. Derzeit werden lediglich 11 Prozent der Spring-Wheat-Bestände als „good to excellent“ bezeichnet – ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Im Gegenzug erhielten 61 Prozent der Bestände die Einstufung „poor to very poor“.

An der Euronext in Paris legten die Weizenkontrakte am Dienstag kräftig zu. Der meistgehandelte Dezember gewann 5,25 € auf 237,75 €/t. In der Spitze kletterte er bis auf 238,50 €/t und markierte damit einen neuen Höchststand. Berichten zufolge greifen französische Firmen derzeit zunehmend auf deutschen Weizen zurück, nachdem es erste Anzeichen für eine allgemein schlechte Qualität des französischen Mahlweizens gibt. Die ganzen globalen Vorgaben nimmt die CBoT als Steilvorlage auf und springt ebenfalls nach oben. Die Erwartungen an den morgigen USDA-Report sind hoch. Man rechnet mit einer deutlichen Korrektur der globalen Weizenproduktion nach unten.

Mais: Die US-Maiskontrakte gingen am Dienstag geringfügig schwächer aus dem Handel. Der meistgehandelte Dezember verlor 0,50 US-Cent auf 553,25 US-Cent/bushel (185,97 €/t). In einem allgemein freundlichen Marktumfeld zählten die Maiskontrakte damit zu den wenigen Verlieren. Für Abgabedruck sorgte in erste Linie der NASS-Report vom Montagabend. Darin bewertete das USDA 64 Prozent der Maisbestände mit dem Prädikat „good to excellent“, eine Verbesserung um zwei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche. Die Analysten hatten im Vorfeld eine Beibehaltung des Vorwochenwertes prognostiziert, sodass der Markt von der Anhebung überrascht wurde. Darüber hinaus verkündete das USDA am Dienstag den Exportverkauf von 182.880 t Mais nach Mexiko. 30.500 t davon sollen erst in der nachfolgenden Saison 2022/23 geliefert werden. Ein stärkeres Abrutschen der Maiskurse verhinderten Meldungen aus Südamerika. Demnach korrigierte die brasilianische Agraragentur Conab ihre Produktionsprognose für die Saison 2020/21 stark nach unten. Von 93,4 Mio. t im Vormonat fiel der Wert auf 86,7 Mio. t.   Euro: Der Euro setzte am Dienstag seinen Abwärtstrend fort. Im späten Handel in Frankfurt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1720 US-$.

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