33/2021

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Getreide 18.08.2021: Die Rally im Weizen scheint beendet zu sein und die Gäste verlassen die Party und nehmen kräftig ihre Gewinne mit. Die Gründe sind vielfältig. In den USA sorgt ein festerer US-Dollar dafür, dass der US-Weizen weniger wettbewerbsfähig ist im Hinblick auf die globale Konkurrenz um Exportgeschäfte. Zudem ist die Winterweizenernte in den USA nun beendet und die Ernte des Sommerweizens kommt erstaunlich schnell voran. Am Montag waren bereits 58% der Flächen abgeerntet. Der fünf-Jahres-Durchschnitt liegt bei 36% zum Vergleich. An der Matif drücken technische Gründe auf die Kursentwicklung. Der deutsche Raiffeisenverband hat in seiner letzten Schätzung die Weizenernte 2021 von 22,80 Mio t auf 22,39 Mio t gesenkt. Die Qualitäten sind zufriedenstellend bis gut. In Frankreich relativiert sich die Besorgnis um die Qualitäten. Laut Jean-Francois Lepy, Chefhändler bei Soufflet, erreicht Frankreich Testgewichte um und über Mahlweizenstandard. In  seinem aktuellen Tender soll Algerien bereit sein, Testgewichte von 76 kg/Hektoliter zu akzeptieren. Normalerweise werden mindestens 77-78 an Gewichten gefordert. Das würde französischem Weizen helfen, Geschäft zu generieren. Ägypten ist heute auf der Suche nach Weizen.

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