35/2019

|   newsletter

Maisversuche: LG Ditges Gripekoven 14, Do 05.09, 19 Uhr, Pioneer Pflipsen Groterath 22, Do 12.09, 14 Uhr, Pioneer Weyers Rennekoven 20, Do 12.09, 19 Uhr.

Wenig Mais in den Dürreregionen

Der Prognosedienst MARS der EU-Kommission nimmt seine Einschätzung für die Körnermaiserträge 2019 in wichtigen EU-Ländern zurück. Frankreich kommt nach den am Montag veröffentlichten Zahlen nur noch auf einen Landesdurchschnitt von 8,0 t/ha. Das Ergebnis fiele 13 Prozent unter den Fünfjahresdurchschnitt. Die MARS-Prognose ist auch wesentlich geringer als die vor drei Wochen veröffentlichte Schätzung der Statistikabteilung des Agrarministeriums in Paris (Agreste), die für Frankreich immerhin noch einen Maisertrag von 8,7 t/ha auswies.

In Polen schätzt MARS den Maisertrag 2019 auf nur 5,2 t/ha. Das wären 14 Prozent weniger als der Fünfjahresdurchschnitt. Etwas geringer mit minus 8 Prozent im mehrjährigen Vergleich sind die erwarteten Ertragseinbußen in Deutschland. MARS geht jetzt von 8,9 t/ha aus. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) war Mitte August mit 9,1 t/ha etwas optimistischer. Noch offen ist aber jetzt einerseits, wie hoch die Ausfälle in den von Trockenheit betroffenen Regionen sind. Dagegen stehen vergleichsweise üppige Maisbestände in Baden-Württemberg und Bayern.

EU-weit könnte der Körnermaisertrag 2019 jedoch mit 7,9 t/ha recht ansehnlich ausfallen. Das sind zwar 2 Prozent weniger als im Juli geschätzt, aber 4 Prozent mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Grund sind überdurchschnittliche Ertragserwartungen in Bulgarien, Kroatien, Ungarn und vor allem in Rumänien, das 2019 die größte Maisernte zur EU-Erzeugung beisteuern wird.

Weniger Rüben, Kartoffeln und Silomais

MARS geht in seinem August-Bericht außerdem von geringeren Rübenerträgen als im Vormonat aus. Hier sind vor allem Frankreich, Italien und Polen betroffen, aber auch die weite Teile Nord- und Ostdeutschlands. Die Kartoffelerträge in wichtigen EU-Erzeugungsländern sieht MARS ebenfalls geringer. Schließlich geben zahlreiche Wiesen und Weiden sowie Silomaisfelder in den von Trockenheit betroffenen Regionen Anlass zur Sorge. In Deutschland etwa rechnet MARS damit, dass im Bundesdurchschnitt die Silomaiserträge 10 Prozent geringer sind als im mehrjährigen Mittel.

Weizen bleibt schwach und erreicht Jahrestief

 

Maisversuche: LG Ditges Gripekoven 14, Do 05.09, 19 Uhr, Pioneer Pflipsen Groterath 22, Do 12.09, 14 Uhr, Pioneer Weyers Rennekoven 20, Do 12.09, 19 Uhr.

Wenig Mais in den Dürreregionen

Der Prognosedienst MARS der EU-Kommission nimmt seine Einschätzung für die Körnermaiserträge 2019 in wichtigen EU-Ländern zurück. Frankreich kommt nach den am Montag veröffentlichten Zahlen nur noch auf einen Landesdurchschnitt von 8,0 t/ha. Das Ergebnis fiele 13 Prozent unter den Fünfjahresdurchschnitt. Die MARS-Prognose ist auch wesentlich geringer als die vor drei Wochen veröffentlichte Schätzung der Statistikabteilung des Agrarministeriums in Paris (Agreste), die für Frankreich immerhin noch einen Maisertrag von 8,7 t/ha auswies.

In Polen schätzt MARS den Maisertrag 2019 auf nur 5,2 t/ha. Das wären 14 Prozent weniger als der Fünfjahresdurchschnitt. Etwas geringer mit minus 8 Prozent im mehrjährigen Vergleich sind die erwarteten Ertragseinbußen in Deutschland. MARS geht jetzt von 8,9 t/ha aus. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) war Mitte August mit 9,1 t/ha etwas optimistischer. Noch offen ist aber jetzt einerseits, wie hoch die Ausfälle in den von Trockenheit betroffenen Regionen sind. Dagegen stehen vergleichsweise üppige Maisbestände in Baden-Württemberg und Bayern.

EU-weit könnte der Körnermaisertrag 2019 jedoch mit 7,9 t/ha recht ansehnlich ausfallen. Das sind zwar 2 Prozent weniger als im Juli geschätzt, aber 4 Prozent mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Grund sind überdurchschnittliche Ertragserwartungen in Bulgarien, Kroatien, Ungarn und vor allem in Rumänien, das 2019 die größte Maisernte zur EU-Erzeugung beisteuern wird.

Weniger Rüben, Kartoffeln und Silomais

MARS geht in seinem August-Bericht außerdem von geringeren Rübenerträgen als im Vormonat aus. Hier sind vor allem Frankreich, Italien und Polen betroffen, aber auch die weite Teile Nord- und Ostdeutschlands. Die Kartoffelerträge in wichtigen EU-Erzeugungsländern sieht MARS ebenfalls geringer. Schließlich geben zahlreiche Wiesen und Weiden sowie Silomaisfelder in den von Trockenheit betroffenen Regionen Anlass zur Sorge. In Deutschland etwa rechnet MARS damit, dass im Bundesdurchschnitt die Silomaiserträge 10 Prozent geringer sind als im mehrjährigen Mittel.

Weizen bleibt schwach und erreicht Jahrestief

 

zurück