36/2019

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Weizen steht weiter unter Druck

Der harte Wettbewerb im Export verstärkt die bärische Stimmung auf den Getreidemärkten.

Getreide 04.09.2019: Das große internationale Angebot und eine verhaltene Exportnachfrage zogen die Weizenmärkte am Dienstag weiter nach unten. In Paris gab der bald auslaufende September-Kontrakt um 2,75 € auf 161,00 €/t nach. Der Dezember verlor 75 Cent auf 166,00 €/t. In Chicago verlor Soft Red Winter 4 Cent auf 447,25 Cent/bushel (149,73 €/t). In Kansas und Minneapolis ging es noch stärker bergab. Die Importeure rechnen mit weiter fallenden Preisen und kaufen derzeit nur die zur Deckung des vorderen Bedarfs notwendigen Mengen. Dies verschärft den Wettbewerb zwischen den USA, der EU und den Ländern am Schwarzen Meer.

Die recht guten Exportzahlen vom Montag konnten deshalb die Stimmung in Chicago nicht aufhellen. In der Woche bis zum 29. August wurden in den Häfen 526.000 t verladen, das waren 4 Prozent mehr als in der Vorwoche und 28,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der wöchentliche Crop Progress Report aus dem USDA brachte am Dienstag keine Überraschungen.

Dabei gibt es durchaus auch stützende Argumente, die bisher aber ihre Wirkung verfehlten. Laut Crop Progress Report liegt die Sommerweizen-Ernte mit 55% immer noch deutlich unter dem Durchschnitt von 78%. Aber auch die Bonitierung verschlechterte sich erneut. Demnach fiel der Anteil gut/exzellent um 2% auf 67% zurück. Bleibt abzuwarten, ob diese Zahlen ausreichen, um den Kursrutsch ein Ende zu bereiten.

Euro/US-Dollar: Der Euro hatte am Dienstag zunächst weiter nachgegeben. Schwache Konjunkturdaten aus den USA sorgten später für eine leichte Erholung; die sich in der Nacht fortsetzte, nachdem die Gegner eines harten Brexits im britischen Parlament einen Etappensieg feiern konnten. Heute Morgen wird der Euro bei 1,0976 US-$ gehandelt. 

 

Weizen steht weiter unter Druck

Der harte Wettbewerb im Export verstärkt die bärische Stimmung auf den Getreidemärkten.

Getreide 04.09.2019: Das große internationale Angebot und eine verhaltene Exportnachfrage zogen die Weizenmärkte am Dienstag weiter nach unten. In Paris gab der bald auslaufende September-Kontrakt um 2,75 € auf 161,00 €/t nach. Der Dezember verlor 75 Cent auf 166,00 €/t. In Chicago verlor Soft Red Winter 4 Cent auf 447,25 Cent/bushel (149,73 €/t). In Kansas und Minneapolis ging es noch stärker bergab. Die Importeure rechnen mit weiter fallenden Preisen und kaufen derzeit nur die zur Deckung des vorderen Bedarfs notwendigen Mengen. Dies verschärft den Wettbewerb zwischen den USA, der EU und den Ländern am Schwarzen Meer.

Die recht guten Exportzahlen vom Montag konnten deshalb die Stimmung in Chicago nicht aufhellen. In der Woche bis zum 29. August wurden in den Häfen 526.000 t verladen, das waren 4 Prozent mehr als in der Vorwoche und 28,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der wöchentliche Crop Progress Report aus dem USDA brachte am Dienstag keine Überraschungen.

Dabei gibt es durchaus auch stützende Argumente, die bisher aber ihre Wirkung verfehlten. Laut Crop Progress Report liegt die Sommerweizen-Ernte mit 55% immer noch deutlich unter dem Durchschnitt von 78%. Aber auch die Bonitierung verschlechterte sich erneut. Demnach fiel der Anteil gut/exzellent um 2% auf 67% zurück. Bleibt abzuwarten, ob diese Zahlen ausreichen, um den Kursrutsch ein Ende zu bereiten.

Euro/US-Dollar: Der Euro hatte am Dienstag zunächst weiter nachgegeben. Schwache Konjunkturdaten aus den USA sorgten später für eine leichte Erholung; die sich in der Nacht fortsetzte, nachdem die Gegner eines harten Brexits im britischen Parlament einen Etappensieg feiern konnten. Heute Morgen wird der Euro bei 1,0976 US-$ gehandelt. 

 

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