37/2020

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Düngemittel: Die Düngemittelhersteller für Stickstoffdünger ziehen nach der Einlagerung im Sommer die Preise nach oben. Wir haben eingelagert und empfehlen den pauschalieren Betrieben die 16 % MWST auszunutzen. Wir schreiben einen Kontrakt, der am 15. November 2020 berechnet wird und am 29. November 2020 zu zahlen ist. Für die optierenden Betriebe erfolgt die Berechnung im Januar 2021 zu gleichen Konditionen. Wir empfehlen einen Kauf bei den im Vergleich zu den Vorjahren sehr günstigen Preisen.

Ein Kontrakt ohne Vorkauf mit Abnahme bis zum 30. Juni 2021 ist auch möglich. (Aufschlag ab dem 01.02.2021 10 cts je 100 kg pro Monat).

Getreide 09.09.2020: An den US-Börsen sind die Weizen-Futures nach dem verlängerten Wochenende mit Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. An der Börse in Chicago büßte der meistgehandelte Dezember-Kontrakt 6,00 Cent ein, auf einen Endstand von 544,25 Cent/bushel (169,76 €/t). Die Preise in Europa liegen 20 € je to höher, dadurch können wir im Export im Moment nicht mithalten. Wir empfehlen zumindest Teilmengen abzurechnen.

Der Erntefortschritt beim Frühlingsweizen in den USA erreicht 83 Prozent zu dem ursprünglichen Areal und liegt damit 5 Prozentpunkte hinter dem Schnitt der fünf Jahre. Gleichzeitig hat die Aussaat von Winterweizen begonnen und erreicht derzeit 5 Prozent der angepeilten Fläche. Die Preise in den USA wurden unter Druck gesetzt durch den etwas stärkeren US-Dollar und guter Ernteaussichten in Australien.

An der Euronext in Paris sind die Weizenpreise abermals leicht gestiegen mit einem Plus von 0,25 € auf 188,75 €/t. Unterstützung für die Pariser Notierungen kommt aus Russland, wo die Exportpreise auf hohem Niveau verharren und zuletzt 218 US-$/t erreichten. Die schwächere Mais-Ernte könnte nach Ansicht von Analysten den Verkaufsdruck von den Weizenbauern nehmen, da das Problem der vollen Lagerkapazitäten nun weniger akut sei. Die Türkei hat die Lieferung von 500.000t Weizen ausgeschrieben. Pakistan ist mit einer Ausschreibung im Umfang von 170.000t auf dem Weltmarkt.

 
Euro: Der Euro ist am Dienstag gegenüber dem US-Dollar unter Druck geraten. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1766 US-$ und notierte bei Börsenschluss knapp unterhalb von 1,18 US-$.

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