38/2020

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Düngemittel: Die Düngemittelhersteller für Stickstoffdünger ziehen nach der Einlagerung im Sommer die Preise nach oben. Wir haben eingelagert und empfehlen den pauschalieren Betrieben die 16 % MWST auszunutzen. Wir schreiben einen Kontrakt, der am 15. November 2020 berechnet wird und am 29. November 2020 zu zahlen ist. Für die optierenden Betriebe erfolgt die Berechnung im Januar 2021 zu gleichen Konditionen. Wir empfehlen einen Kauf bei den im Vergleich zu den Vorjahren sehr günstigen Preisen.

Ein Kontrakt ohne Vorkauf mit Abnahme bis zum 30. Juni 2021 ist auch möglich. (Aufschlag ab dem 01.02.2021 10 cts je 100 kg pro Monat).

Getreide 16.09.2020: Der Turnaround Tuesday machte am gestrigen Handelstag seinem Namen wieder alle Ehre. Sowohl an der Euronext als auch an der US-Börse ging es bergab. Verantwortlich dafür waren zum einen die sinkenden Preise in der Schwarzmeerregion sowie der Einfluss der fallenden Bohnen- und Maisnotierungen. An der CBoT in Chicago verlor der Frontmonat Dezember 7,50 Cent auf 538,25 Cent/bushel (166,15 €/t). Marktbeobachtern zufolge wurden die Notierungen in erster Linie durch den hohen Wettbewerb auf dem Weltmarkt belastet. Zudem fehlen dem Markt derzeit die bullischen Signale für eine nachhaltige Trendwende. Im elektronischen Handel am Mittwochmorgen setzte sich der Abwärtstrend zunächst weiter fort.

Nach Börsenschluss hat die staatliche ägyptische Getreidegesellschaft GASC einen neuen internationalen Tender ausgeschrieben. Nähere Details dazu werden im Lauf des heutigen Mittwochs erwartet. Die letzten vier Tender füllte der afrikanische Großimporteur allesamt mit russischem Weizen. Darüber hinaus schrieb Äthiopien einen Tender über 200.000 t aus und Südkorea einen über 38.000 t.

Laut offiziellen Angaben der EU exportierten die Mitgliedsstaaten im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 bislang 3,57 Mio. t Weizen an Zielländer außerhalb der Staatengemeinschaft. Das waren 42 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zudem senkte das französische Agrarministerium seine Prognose für die Weichweizenproduktion gegenüber dem Vormonat um 200.000 t auf 29,5 Mio. t. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 39,6 Mio. t. In Paris gaben die Weizenkontrakte am Dienstag nach. Der Dezember notierte an der Matif 2,00 € im Minus bei 186,75 €/t.

Für den EU-Weizen sorgt die Meldung über 5 weitere ASP-Fälle in Brandenburg für Verunsicherung. Kurzfristig könnte der Futterbedarf steigen, wenn sich Schlachtungen verzögern, aber falls eine weitere Ausbreitung erfolgt, wird sich der Druck auf die Preise erhöhen.

Euro: Nach dem der Euro am Dienstag bis an die Marke von 1,19 US-$ vorgestoßen ist, geriet er anschließend unter Druck und beendete den Tag letztlich schwächer. Im späten Handel in Frankfurt notierte er bei 1,1847 US-$. Die EZB setzte den Referenzkurz zuvor bei 1,1892 $ fest. Heute Morgen steht der Euro bei 1,1847 US-$.

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