39/2019

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Wettbewerb drückt die Preise

Getreide 25.09.2019: An den amerikanischen Börsen verabschiedeten sich die Weizen Futures gestern uneinheitlich aus dem Handel. In Chicago verlor der Dezemberweizen 1,25 Cent und notierte bei Handelsschluss am Dienstag bei 481,75 Cent/bushel (160,94 €/t). An der Euronext in Paris schloss der Winterweizen um 1,50 € niedriger bei 170,25 €/t.

In Argentinien könnten ausfallende Niederschläge und ungewöhnlich niedrige Temperaturen für geringere Weizenerträge in der Hauptanbauregion des Landes sorgen. Insgesamt setzt das üppige Weizenangebot aus der nördlichen Hemisphäre die Preise jedoch weiter unter Druck. Die ukrainischen Getreideexporte beliefen sich im bisherigen Wirtschaftsjahr 19/20 auf 12,4 Mio. t, das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (8,3 Mio. t.).

Japan hat den Kauf von 122.000 t Weizen aus Kanada und den USA ausgeschrieben. Auch Top-Importeur Ägypten will im Rahmen einer Ausschreibung eine bisher nicht konkret benannte Menge Weizen mit Lieferzeitpunkt zwischen dem 26. Oktober und 5. November kaufen. Zusätzliche Nachfrage kommt aus Bangladesch, wo der staatliche Weizenimporteur Angebote auf eine Lieferung von 50.000 t Weizen einholt. Bei der vergangenen Ausschreibung kamen Weizenexporteure aus Russland zum Zug. Am westdeutschen Kassamarkt berichten Makler von etwas Belebung im Geschäft zu den Mischfutterherstellern. Die Mischer hätten wohl „kleinere Verkaufsrunden“ gehabt und dafür entsprechend Ware gebraucht, sagt ein Marktteilnehmer an der Rheinschiene. Die Preisideen blieben in dem Zusammenhang relativ konstant bei 176 €/t für den Termin 10-12 (Oktober bis Dezember) franko Südoldenburg und franko Westfalen. Für den Termin 1-6 (Januar bis Juni 2019) liegen die Preisvorstellungen zu beiden Paritäten recht stabil bei 180 €/t. Bei 180 €/t für den Termin 1-6 sehen Makler derzeit auch die „Schmerzgrenze“: Mehr sei aktuell nicht durchzusetzen. Die Mischer in Holland zeigen sich derzeit eher von ihrer ruhigen Seite und zahlen diese Preise nicht.

Mühlenseitig beschreiben Marktteilnehmer die Nachfrage als ruhig. Zwar ist vereinzelt zu hören, dass die Mehlkäufer angesichts doch zuletzt freundlicherer Börsenpreise in „Hab-Acht-Stellung“ gegangen seien. Doch andere Gesprächspartner können nicht beobachten, dass dadurch verstärkte Nachfrage bei den Mühlen ausgelöst worden sei.

Auf der Verkäuferseite herrscht weitestgehend Flaute. Aktuell kämen nur „Logistikpartien“, also Getreide, das verkauft werden muss um Lagerplatz zu schaffen auf den Markt, heißt es dazu von Marktteilnehmern im Rheinland.

Euro: Der Euro rutschte am Morgen wieder unter die Marke von 1,10 US-$ nachdem gestern im Laufe des Tages schwache Konjunkturdaten aus den USA der Gemeinschaftswährung etwas Auftrieb verliehen hatten. Der Euro wurde zuletzt bei 1,0996 US-$ gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1003 US-$ festgesetzt.

 

Wettbewerb drückt die Preise

Getreide 25.09.2019: An den amerikanischen Börsen verabschiedeten sich die Weizen Futures gestern uneinheitlich aus dem Handel. In Chicago verlor der Dezemberweizen 1,25 Cent und notierte bei Handelsschluss am Dienstag bei 481,75 Cent/bushel (160,94 €/t). An der Euronext in Paris schloss der Winterweizen um 1,50 € niedriger bei 170,25 €/t.

In Argentinien könnten ausfallende Niederschläge und ungewöhnlich niedrige Temperaturen für geringere Weizenerträge in der Hauptanbauregion des Landes sorgen. Insgesamt setzt das üppige Weizenangebot aus der nördlichen Hemisphäre die Preise jedoch weiter unter Druck. Die ukrainischen Getreideexporte beliefen sich im bisherigen Wirtschaftsjahr 19/20 auf 12,4 Mio. t, das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (8,3 Mio. t.).

Japan hat den Kauf von 122.000 t Weizen aus Kanada und den USA ausgeschrieben. Auch Top-Importeur Ägypten will im Rahmen einer Ausschreibung eine bisher nicht konkret benannte Menge Weizen mit Lieferzeitpunkt zwischen dem 26. Oktober und 5. November kaufen. Zusätzliche Nachfrage kommt aus Bangladesch, wo der staatliche Weizenimporteur Angebote auf eine Lieferung von 50.000 t Weizen einholt. Bei der vergangenen Ausschreibung kamen Weizenexporteure aus Russland zum Zug. Am westdeutschen Kassamarkt berichten Makler von etwas Belebung im Geschäft zu den Mischfutterherstellern. Die Mischer hätten wohl „kleinere Verkaufsrunden“ gehabt und dafür entsprechend Ware gebraucht, sagt ein Marktteilnehmer an der Rheinschiene. Die Preisideen blieben in dem Zusammenhang relativ konstant bei 176 €/t für den Termin 10-12 (Oktober bis Dezember) franko Südoldenburg und franko Westfalen. Für den Termin 1-6 (Januar bis Juni 2019) liegen die Preisvorstellungen zu beiden Paritäten recht stabil bei 180 €/t. Bei 180 €/t für den Termin 1-6 sehen Makler derzeit auch die „Schmerzgrenze“: Mehr sei aktuell nicht durchzusetzen. Die Mischer in Holland zeigen sich derzeit eher von ihrer ruhigen Seite und zahlen diese Preise nicht.

Mühlenseitig beschreiben Marktteilnehmer die Nachfrage als ruhig. Zwar ist vereinzelt zu hören, dass die Mehlkäufer angesichts doch zuletzt freundlicherer Börsenpreise in „Hab-Acht-Stellung“ gegangen seien. Doch andere Gesprächspartner können nicht beobachten, dass dadurch verstärkte Nachfrage bei den Mühlen ausgelöst worden sei.

Auf der Verkäuferseite herrscht weitestgehend Flaute. Aktuell kämen nur „Logistikpartien“, also Getreide, das verkauft werden muss um Lagerplatz zu schaffen auf den Markt, heißt es dazu von Marktteilnehmern im Rheinland.

Euro: Der Euro rutschte am Morgen wieder unter die Marke von 1,10 US-$ nachdem gestern im Laufe des Tages schwache Konjunkturdaten aus den USA der Gemeinschaftswährung etwas Auftrieb verliehen hatten. Der Euro wurde zuletzt bei 1,0996 US-$ gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1003 US-$ festgesetzt.

 

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