42/2019

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Getreide 16.10.2019: Weizenernte verläuft langsamer in den USA. Fortschritt beim Mais bleibt ebenfalls hinter Erwartungen. Nach kräftigem Wachstum in den vergangenen Tagen erfährt der Weizen in Chicago eine Kurskorrektur. Der Dezemberkontrakt beendete den Handelstag mit einem Minus von 4 Cent bei 5,07 US-$/bushel. Der Erntefortschritt beim Frühlingsweizen lag zum Sonntag bei 94 Prozent, nur drei Prozentpunkte mehr als vor einer Woche. Normalerweise ist die Ernte um diese Jahreszeit bereits komplett eingebracht. Heftige Schneefälle schränken die Arbeiten ein und könnten dazu führen, dass ein Teil des im Feld verbleibenden Weizens aufgegeben werden muss. Dafür verläuft die Winterweizenaussaat nach Zeitplan. Rund zwei Drittel der Arbeiten sind abgeschlossen. Das US-Landwirtschaftsministerium meldet für die vergangene Woche Exporte im Bereich von 462.651 t. Die gesamten Exporte in diesem Jahr liegen bei 8,9 Mio t., rund 17 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr.

Auch in Paris notierte der Weizenkontakt für den Dezembermonat bei Handelsschluss zwei Euro im Minus bei 178,25 €/t. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Marktteilnehmer warten zudem auf weitere Details des möglichen Deals zwischen China und den USA. Am Mittwoch läuft eine ägyptische Ausschreibung für Weizenlieferungen im späten November aus. Auch die Türkei hat Anfang einen Tender zum Kauf von 190.000 t Weichweizen und 127.500 t Durumweizen aus der Europäischen Union gestartet. Russland und Saudi-Arabien unterzeichneten am Dienstag ein Memorandum, wonach Russland seine Agrarexporte ausweiten wird.

Euro: Spekulationen um eine Einigung im Brexit-Verfahren lassen den Eurokurs weiterhin über der Marke von 1,10 US-$ verharren. Am Dienstag setzte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Gemeinschaftswährung bei 1,1007 US-$ fest.

 

Getreide 16.10.2019: Weizenernte verläuft langsamer in den USA. Fortschritt beim Mais bleibt ebenfalls hinter Erwartungen. Nach kräftigem Wachstum in den vergangenen Tagen erfährt der Weizen in Chicago eine Kurskorrektur. Der Dezemberkontrakt beendete den Handelstag mit einem Minus von 4 Cent bei 5,07 US-$/bushel. Der Erntefortschritt beim Frühlingsweizen lag zum Sonntag bei 94 Prozent, nur drei Prozentpunkte mehr als vor einer Woche. Normalerweise ist die Ernte um diese Jahreszeit bereits komplett eingebracht. Heftige Schneefälle schränken die Arbeiten ein und könnten dazu führen, dass ein Teil des im Feld verbleibenden Weizens aufgegeben werden muss. Dafür verläuft die Winterweizenaussaat nach Zeitplan. Rund zwei Drittel der Arbeiten sind abgeschlossen. Das US-Landwirtschaftsministerium meldet für die vergangene Woche Exporte im Bereich von 462.651 t. Die gesamten Exporte in diesem Jahr liegen bei 8,9 Mio t., rund 17 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr.

Auch in Paris notierte der Weizenkontakt für den Dezembermonat bei Handelsschluss zwei Euro im Minus bei 178,25 €/t. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Marktteilnehmer warten zudem auf weitere Details des möglichen Deals zwischen China und den USA. Am Mittwoch läuft eine ägyptische Ausschreibung für Weizenlieferungen im späten November aus. Auch die Türkei hat Anfang einen Tender zum Kauf von 190.000 t Weichweizen und 127.500 t Durumweizen aus der Europäischen Union gestartet. Russland und Saudi-Arabien unterzeichneten am Dienstag ein Memorandum, wonach Russland seine Agrarexporte ausweiten wird.

Euro: Spekulationen um eine Einigung im Brexit-Verfahren lassen den Eurokurs weiterhin über der Marke von 1,10 US-$ verharren. Am Dienstag setzte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Gemeinschaftswährung bei 1,1007 US-$ fest.

 

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