42/2020

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Getreide 14.10.2020: Am Dienstag konnten sich die US-Weizenkontrakte abermals nicht auf eine einheitliche Richtung einigen. An der CBoT in Chicago verzeichnete der Frontmonat Dezember einen marginalen Verlust von 0,25 Cent auf 594,00 Cent/bushel (185,06 €/t). Die Folgekontrakte gaben zum Teil wesentlich deutlicher nach.

Für Auftrieb sorgte die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen des Mittleren Westens aber auch in den Anbaugebieten rund um das Schwarze Meer. Der CBoT-Weizen büßte jedoch seine anfänglichen Gewinne aufgrund des stärker werdenden US-Dollars im Lauf des Handelstages wieder ein.

Für die Woche bis zum 8. Oktober verzeichnete das USDA Weizenexporte in Höhe von 514.086 t. Im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 wurden bislang 10,4 Mio. t verschifft, was einem Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Algerien sucht in einer Ausschreibung Weizen für eine Lieferung im November. Großbritannien hat in diesem Wirtschaftsjahr bereits rund 367.000 to Weizen importiert. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr waren es erst 223.000 to. Die Importeure wollen im Falle eines harten Brexits gewappnet sein und ziehen ihre Einkäufe teilweise vor. Unterdessen liegen die bisherigen ukrainischen Getreideexporte in diesem Wirtschaftsjahr mit 13,12 Mio. to um 14% unter dem Vorjahrswert. In Paris legten die Weizenkontrakte am Dienstag weiter zu. Der Dezember notierte an der Matif 2,00 € im Plus bei 202,75 €/t.

Euro: Die zunehmende Sorge der Finanzmärkte vor einem unkontrollierten Infektionsgeschehen in der Eurozone belastete am Dienstag auch den Euro. Im späten Handel in Frankfurt notierte er bei 1,1744 US-$. 

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