43/2022

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Generalversammlungen Raiffeisen Schwalm-Nette eG für die Bilanzen 2020 und 2021

Die Generalversammlungen für die Bilanzen der Jahre 2020 und 2021 finden am Dienstag, dem 22. November 2022 um 19:30 Uhr im Restaurant Schänzchen, Am Schänzchen 5, 41334 Nettetal statt. Mitglieder erhalten eine gesonderte Einladung.

Getreide 26.10.2022: Der Weizenkurs in Chicago fiel gestern den dritten Tag in Folge, er nähert sich einem 5-Wochen Tief. Matif Weizen folgt, hat aber aus relativer Sicht nicht so stark verloren wie der US-Weizen. US-Mais in Chicago hält sich jetzt schon monatelang auf dem aktuellen Preisniveau, fällt weder nach unten durch, noch steigt deutlich nach oben. Was kann uns diese Beobachtung eigentlich sagen? Eigentlich nur, dass der Getreidemarkt wieder neue Impulse braucht, um eine neue Preisrichtung anzuzeigen. Doch diese neuen Geschichten sind rar. Und diese neuen Geschichten könnte eher im Kassamarkt gespielt werden als an den Börsen. Auffällig ist weiter, dass die Weizenproduktionsgeschichten in Südamerika und Australien keine Rolle für Börsenteilnehmer spielen. Dabei wird gerade die Südhalbkugel nun entscheidend werden, wie viel Weizen in den kommenden 8 Monaten auf der Nordhalbkugel nachgefragt werden müsste.

Argentinien bleibt aktuell das größte Sorgenkind und das hätte erhebliche Auswirkungen auf Verschiebung der Handelsströme, wenn die Produktion 7 Mio. t unter der Vorjahresmenge liegen würde.

In Australien dreht sich alles um die Weizenqualität. Eine schwächere Qualität durch zu viel Regen kann auch dazu führen, dass Nachfrage von Weizen mit besserer Qualität nach Europa verschoben wird.

Und im Maismarkt: Solange Brasilien und Argentinien Mais exportieren können (das dürfte bis Ende des Jahres anhalten), solange der Exportkorridor der Ukraine offen ist, so lange fühlt sich es sich nach einer guten Maisversorgungslage an.

Und im Gerstenmarkt: Da kann man wieder in Richtung Argentinien schauen. Wenn der Weizen ein Problem hat, sollte die Gerste auch ein Problem haben. Da geht es dann auch wieder um die chinesische Nachfrage, die sich anscheinend sehr stark auf den argentinischen Ursprung konzentriert hat.

Dann sind wir wieder beim Faktor China. Wenn China dann Gerste braucht, dann bleiben nur Frankreich und Kanada als ein zusätzlicher Ursprung übrig (und eigentlich auch Russland…).

Also keine feste Richtung im Getreide-Markt.

Euro: Die bevorstehende Sitzung der Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag verlieh dem Euro am Dienstag kräftigen Rückenwind. Die EZB setzte den Referenzkurs zuvor bei 0,9861 US-$ fest. Gegenwärtig spekulieren die Marktteilnehmer auf eine kräftige Leitzinsanhebung der EZB um 75 Basispunkte. Damit würde die bestehende Zinslücke gegenüber dem US-Markt deutlich verringert. Heute Morgen am Mittwoch steht die Gemeinschaftswährung zur Stunde bei 0,9955 US-$.

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