45/2019

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Getreide 06.11.2019: Nach dem Desaster zum Wochenanfang können sich die Weizennotierungen an der Chicagoer Börse (CBoT) wieder berappeln. Der Dezember-Kontrakt verbessert sich um 5,50 Cent auf 515 Cent/bushel (umgerechnet 171 €/t). Am Mittwochmorgen bleibt es bei den grünen Vorzeichen.  Die Aussaat von Winterweizen ist in den USA bei rund 90 Prozent angekommen. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.

An der US-Börse positionieren sich die Marktteilnehmer vor dem USDA-Bericht. Ersten Umfragen zufolge sollen sich die US-Endbestände auf 1.053 Mio. bu belaufen, damit würden sie im Vergleich zum Vormonat sinken. Die Weltendbestände werden von den Analysten laut einer Umfrage auf 287,03 Mio. t geschätzt. Auch wenn dies eine Abwärtskorrektur zum Vormonat bedeutet, unterstreichen diese Zahlen die gute globale Versorgungslage, denn die Vorjahresmenge fiel mit 277,68 Mio. t deutlich geringer aus.

Die ägyptische GASC gab gestern Frankreich und Russland den Zuschlag für den ausgeschriebenen Tender über 175.000 t. Dabei erhielt die französische Ware sogar den Löwenanteil von 120.000 t. Das hellte die Stimmung an der Pariser Börse ein wenig auf und der Frontmonat kletterte auf 176,75 EUR/t. Der Folgemonat März erhöht sich um 0,75 auf 180,50 €/t. Bereits vor diesem Kauf lag Ägypten an der dritten Stelle der Hauptabnehmer europäischen Exportweizens hinter Algerien und Saudi-Arabien. Marktbeobachter schöpfen nun Hoffnung, dass die EU-Ware auch bei weiteren Geschäften Chancen hat, sich gegen Russland durchzusetzen, denn die Preise in Russland sind gestiegen und die enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus Spanien drücken den Euro.

FranceAgrimer meldet, dass bis Ende Oktober rund 55 Prozent der Weizenflächen ausgesät sind. Das ist ein schwacher Stand, im Vorjahr waren schon 70 Prozent bestellt. Heftige Regenfälle, die auch in dieser Woche anhalten, könnten die Aussaat weiter verzögern.

Euro: Der Euro ist am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Bei Börsenschluss in Frankfurt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1066 US-$. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1109 (Montag: 1,1158) US-$ fest. Robuste Konjunkturdaten aus den USA stützten den Dollar.

 

Getreide 06.11.2019: Nach dem Desaster zum Wochenanfang können sich die Weizennotierungen an der Chicagoer Börse (CBoT) wieder berappeln. Der Dezember-Kontrakt verbessert sich um 5,50 Cent auf 515 Cent/bushel (umgerechnet 171 €/t). Am Mittwochmorgen bleibt es bei den grünen Vorzeichen.  Die Aussaat von Winterweizen ist in den USA bei rund 90 Prozent angekommen. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.

An der US-Börse positionieren sich die Marktteilnehmer vor dem USDA-Bericht. Ersten Umfragen zufolge sollen sich die US-Endbestände auf 1.053 Mio. bu belaufen, damit würden sie im Vergleich zum Vormonat sinken. Die Weltendbestände werden von den Analysten laut einer Umfrage auf 287,03 Mio. t geschätzt. Auch wenn dies eine Abwärtskorrektur zum Vormonat bedeutet, unterstreichen diese Zahlen die gute globale Versorgungslage, denn die Vorjahresmenge fiel mit 277,68 Mio. t deutlich geringer aus.

Die ägyptische GASC gab gestern Frankreich und Russland den Zuschlag für den ausgeschriebenen Tender über 175.000 t. Dabei erhielt die französische Ware sogar den Löwenanteil von 120.000 t. Das hellte die Stimmung an der Pariser Börse ein wenig auf und der Frontmonat kletterte auf 176,75 EUR/t. Der Folgemonat März erhöht sich um 0,75 auf 180,50 €/t. Bereits vor diesem Kauf lag Ägypten an der dritten Stelle der Hauptabnehmer europäischen Exportweizens hinter Algerien und Saudi-Arabien. Marktbeobachter schöpfen nun Hoffnung, dass die EU-Ware auch bei weiteren Geschäften Chancen hat, sich gegen Russland durchzusetzen, denn die Preise in Russland sind gestiegen und die enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus Spanien drücken den Euro.

FranceAgrimer meldet, dass bis Ende Oktober rund 55 Prozent der Weizenflächen ausgesät sind. Das ist ein schwacher Stand, im Vorjahr waren schon 70 Prozent bestellt. Heftige Regenfälle, die auch in dieser Woche anhalten, könnten die Aussaat weiter verzögern.

Euro: Der Euro ist am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Bei Börsenschluss in Frankfurt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1066 US-$. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1109 (Montag: 1,1158) US-$ fest. Robuste Konjunkturdaten aus den USA stützten den Dollar.

 

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