47/2019

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Getreide 20.11.2019: Am Dienstag setzten die Weizenfutures in Chicago und in Kansas City ihren Aufstieg fort. An der CBoT legte der Dezemberkontrakt 4,75 auf 512,00 Cent/bushel zu (169,88 €/t). Hard Red Winter in Kansas verzeichnete ein Plus von 7,25 auf 425,75 Cent/bushel. Nach Angaben des US-Agrarministeriums hat sich der Anteil des Winterweizens mit Zustand gut bis exzellent von 54 auf 52 Prozent verringert. Analysten hatten eine Verringerung von nur einem Prozentpunkt erwartet. Anhaltende Sorgen um die Ernteaussichten in der südlichen Hemisphäre veranlassten Investoren zusätzlich Short-Positionen glattzustellen.

Positive Impulse kamen aus Japan, wo die untere Kammer des Parlaments das Handelsabkommen mit den USA gebilligt hat. Demnach sollen die Zölle auf Weizen, Fleisch und andere Agrarprodukte aus Amerika sinken. Am Dienstag hat Japan die Lieferung von 119.998 t Weizen ausgeschrieben, rund 65.000 davon aus den USA, der Rest aus Kanada.

An der Euronext in Paris konnte der Weizen, gestützt durch die Kurssteigerungen in Chicago und gute Aussichten für EU-Weizen bei einem algerischen Tender, kräftig zulegen. Der Dezember notierte am Abend bei 180,25 €/t, ein Plus von 2,25 €. Das ist der höchste Stand seit drei Wochen. Die französischen Getreideexporteure haben sich gestern Nachmittag an der Matif auf Einkaufstour begeben und dafür gesorgt, dass der Weizenkontrakt im Fronttermin wieder auf über 180,00 €/to gestiegen ist. Algerien sucht Weizen für eine Lieferung im Dezember. Da es sehr wahrscheinlich ist, dass bei dieser Ausschreibung französischer Weizen zum Zuge kommen wird, hat man sich im Vorfeld an der Börse abgesichert. Auch an den Schwarzmeerhäfen haben sich die Weizenpreise zuletzt weiter befestigt. An den Kassamärkten kommt es zu stetigen Umsätzen bei stabilen Preisen.

Weiterhin sehr zügig kommen die EU-Getreideexporte in diesem Jahr voran. Mit 10,3 Mio. t sind bisher 56 Prozent mehr Weizen exportiert worden als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die Gerstenexporte liegen in diesem Wirtschaftsjahr bisher um 42 Prozent über denen des Vorjahrs, berichten die Makler der Bernd Quinders Getreide und Futtermittel Agentur GmbH. Weiter heißt es:

In der Ukraine wurde das Wintergetreide zum 18. November auf 6,95 Mio. ha oder etwa auf 95 Prozent der angepeilten Fläche ausgesät. Zur gleichen Zeit 2018 betrug der Wert 7,08 Mio. ha. In Russland dagegen übersteigt die Anbaufläche für Wintergetreide mit 18,2 Mio. ha den Vorjahreswert um 0,6 Mio.

Euro: Der Eurokurs hat sich im Verlauf des Tages kaum verändert und konnte die Kursgewinne vom Montag halten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1074 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1077 (Montag: 1,1061) Dollar fest. Mittwochmorgen wurde der Euro bei 1,1072 gehandelt.

 

Getreide 20.11.2019: Am Dienstag setzten die Weizenfutures in Chicago und in Kansas City ihren Aufstieg fort. An der CBoT legte der Dezemberkontrakt 4,75 auf 512,00 Cent/bushel zu (169,88 €/t). Hard Red Winter in Kansas verzeichnete ein Plus von 7,25 auf 425,75 Cent/bushel. Nach Angaben des US-Agrarministeriums hat sich der Anteil des Winterweizens mit Zustand gut bis exzellent von 54 auf 52 Prozent verringert. Analysten hatten eine Verringerung von nur einem Prozentpunkt erwartet. Anhaltende Sorgen um die Ernteaussichten in der südlichen Hemisphäre veranlassten Investoren zusätzlich Short-Positionen glattzustellen.

Positive Impulse kamen aus Japan, wo die untere Kammer des Parlaments das Handelsabkommen mit den USA gebilligt hat. Demnach sollen die Zölle auf Weizen, Fleisch und andere Agrarprodukte aus Amerika sinken. Am Dienstag hat Japan die Lieferung von 119.998 t Weizen ausgeschrieben, rund 65.000 davon aus den USA, der Rest aus Kanada.

An der Euronext in Paris konnte der Weizen, gestützt durch die Kurssteigerungen in Chicago und gute Aussichten für EU-Weizen bei einem algerischen Tender, kräftig zulegen. Der Dezember notierte am Abend bei 180,25 €/t, ein Plus von 2,25 €. Das ist der höchste Stand seit drei Wochen. Die französischen Getreideexporteure haben sich gestern Nachmittag an der Matif auf Einkaufstour begeben und dafür gesorgt, dass der Weizenkontrakt im Fronttermin wieder auf über 180,00 €/to gestiegen ist. Algerien sucht Weizen für eine Lieferung im Dezember. Da es sehr wahrscheinlich ist, dass bei dieser Ausschreibung französischer Weizen zum Zuge kommen wird, hat man sich im Vorfeld an der Börse abgesichert. Auch an den Schwarzmeerhäfen haben sich die Weizenpreise zuletzt weiter befestigt. An den Kassamärkten kommt es zu stetigen Umsätzen bei stabilen Preisen.

Weiterhin sehr zügig kommen die EU-Getreideexporte in diesem Jahr voran. Mit 10,3 Mio. t sind bisher 56 Prozent mehr Weizen exportiert worden als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die Gerstenexporte liegen in diesem Wirtschaftsjahr bisher um 42 Prozent über denen des Vorjahrs, berichten die Makler der Bernd Quinders Getreide und Futtermittel Agentur GmbH. Weiter heißt es:

In der Ukraine wurde das Wintergetreide zum 18. November auf 6,95 Mio. ha oder etwa auf 95 Prozent der angepeilten Fläche ausgesät. Zur gleichen Zeit 2018 betrug der Wert 7,08 Mio. ha. In Russland dagegen übersteigt die Anbaufläche für Wintergetreide mit 18,2 Mio. ha den Vorjahreswert um 0,6 Mio.

Euro: Der Eurokurs hat sich im Verlauf des Tages kaum verändert und konnte die Kursgewinne vom Montag halten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1074 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1077 (Montag: 1,1061) Dollar fest. Mittwochmorgen wurde der Euro bei 1,1072 gehandelt.

 

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