47/2020

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Getreide 18.11.2020: Die Aussichten auf Regen in den USA und die bessere Zustandsbewertung der Pflanzen belasten den Weizen-Handel in Chicago. China bremst die Maisimporte. Die Weizen-Futures haben am Dienstag an den US-Börsen nachgegebenen. An der Börse in Chicago verlor der Dezemberkontrakt 2,75 Cent auf 595,25 Cent/bushel (184,19 €/t).

Nach zwei vorherigen Handelssitzungen im Plus nutzen spekulative Investoren die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen. Auch die verbesserte Zustandsbewertung der Winteraussaat seitens des US-Agrarministeriums am Montag lastete auf den Notierungen. Wettervorhersagen für die Winterweizen-Gebiete prophezeien im Verlauf der Woche weitere Niederschläge, die sich positiv auf den Zustand der Pflanzen auswirken dürften. Trocken bleibt es weiterhin im Süden und Westen von Kansas.

Japan hat den Kauf von 102.000 t Weizen ausgeschrieben. Auch der Iran ist mit einer Ausschreibung im Umfang von 60.000 t wieder am Markt aktiv.
Die Börse in Paris hat sich am Dienstag von den Vorgaben aus den USA abgekoppelt. Der meistgehandelte Dezemberkontrakt kletterte um 1,00 € auf einen Endstand von 210,25 €/t. Die staatliche Agraragentur FranceAgriMer hat die Prognose für den französischen Weizenexport in Drittstaaten für 20/21 um 150.000 t auf 6,85 Mio. t nach oben revidiert.

Mais: Für die Mais-Kontrakte ging es am Dienstag an der Chicago Board of Trade aufwärts. Der Frontmonat Dezember landete bei Handelsschluss 4,00 Cent im Plus bei einem Endstand von 420,25 Cent/bushel (139,31 €/t). Die jüngsten Preissteigerungen bei den Sojabohnen sorgen in den USA für Spekulationen, dass Landwirte für die Ernte im kommenden Jahr vermehrt von Mais auf Soja umsatteln könnten. Das sorgte nach Ansicht von Analysten für steigende Mais-Preise. Gleichzeitig haben sich Gerüchte um weitere Käufe aus China bislang noch nicht bewahrheitet. Zuletzt hat das Land sein Importtempo etwas heruntergefahren. US-Agrarministerium meldete am Dienstag den Verkauf von 195.000 t Mais ins Nachbarland Mexico.
 
Euro: Der Euro knüpfte an die Stärke der vergangenen Tage an und hat am Dienstag weiter leicht zugelegt. Im Verlauf des Tages stieg die Gemeinschaftswährung um etwa ein Viertel Cent auf 1,1866 US

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