Agrarrohstoff-Index im Mai stabil

|   markttipps

Der deutsche Agrarrohstoff-Index verbleibt mit einem Plus von 0,4 % im Mai nahezu unverändert auf einem Stand von knapp 134 Punkten. Das Niveau des Vorjahres wurde um 7,0 % übertroffen. Den erneut gestiegenen Preisen am Fleischmarkt standen dabei schwächere Tendenzen am Milchmarkt und geringere Umsätze am Getreidemarkt gegenüber.

Die Getreidepreise zeigen sich insgesamt schwächer, auch wenn sich der Mai mit einem Paukenschlag verabschiedet. Die ungünstigen Aussaat- und Vegetationsbedingungen in den USA hatten die Terminkurse zuletzt kräftig nach oben getrieben.

Am Kassamarkt spiegeln allerdings nur die Gebote für Getreide ex Ernte dieses Plus wider. Bei den Erzeugern lagert kaum noch Ware und die Verarbeiter haben ihre Bücher für diese Saison bereits voll. Umsätze wurden in den vergangenen Wochen kaum noch

verzeichnet.

Demgegenüber hat Raps seinen Sinkflug vorerst beendet. Unsicherheiten über die Höhe der kommenden Ernte haben die Preise nach oben getrieben, auch wenn dahinter kaum noch Umsätze stehen. Im Verlauf des zweiten Quartals 2019 haben sich die Produktmärkte für Milchpulver und Käse stabil bis fester entwickelt, lediglich Blockbutter und Molkenpulver verzeichneten leichte Korrekturen nach unten. Einbußen mussten die Molkereien beim Absatz an den Handel zudem bei Formbutter und einzelnen

Standardartikeln im Käsesortiment hinnehmen. Vor diesem Hintergrund dürften die Auszahlungsleistungen für Rohmilch bis in den Mai weiter zurückgehen.



Während das knappe Angebot an Schlachtschweinen lange für deutliche Preisanstiege sorgte, kamen diese Mitte Mai zum Erliegen. In den kommenden Wochen dürften die wärmeren Temperaturen aber Impulse bieten, leicht festere Schweinepreise erscheinen möglich.

Obwohl das Angebot an weiblichen und männlichen Schlachtrindern klein ist, wird der Bedarf dennoch übertroffen. Gerade bei den Jungbullen dürfte der Preisdruck auch im Juni anhalten, bei den Kühen dominieren dagegen zumeist

stabile bis leicht festere Preise.(AMI)

Der deutsche Agrarrohstoff-Index verbleibt mit einem Plus von 0,4 % im Mai nahezu unverändert auf einem Stand von knapp 134 Punkten. Das Niveau des Vorjahres wurde um 7,0 % übertroffen. Den erneut gestiegenen Preisen am Fleischmarkt standen dabei schwächere Tendenzen am Milchmarkt und geringere Umsätze am Getreidemarkt gegenüber. Die Getreidepreise zeigen sich insgesamt schwächer, auch wenn sich der Mai mit einem Paukenschlag verabschiedet. Die ungünstigen Aussaat- und Vegetationsbedingungen in den USA hatten die Terminkurse zuletzt kräftig nach oben getrieben. Am Kassamarkt spiegeln allerdings nur die Gebote für Getreide ex Ernte dieses Plus wider. Bei den Erzeugern lagert kaum noch Ware und die Verarbeiter haben ihre Bücher für diese Saison bereits voll. Umsätze wurden in den vergangenen Wochen kaum noch verzeichnet. Demgegenüber hat Raps seinen Sinkflug vorerst beendet. Unsicherheiten über die Höhe der kommenden Ernte haben die Preise nach oben getrieben, auch wenn dahinter kaum noch Umsätze stehen. Im Verlauf des zweiten Quartals 2019 haben sich die Produktmärkte für Milchpulver und Käse stabil bis fester entwickelt, lediglich Blockbutter und Molkenpulver verzeichneten leichte Korrekturen nach unten. Einbußen mussten die Molkereien beim Absatz an den Handel zudem bei Formbutter und einzelnen Standardartikeln im Käsesortiment hinnehmen. Vor diesem Hintergrund dürften die Auszahlungsleistungen für Rohmilch bis in den Mai weiter zurückgehen.

Während das knappe Angebot an Schlachtschweinen lange für deutliche Preisanstiege sorgte, kamen diese Mitte Mai zum Erliegen. In den kommenden Wochen dürften die wärmeren Temperaturen aber Impulse bieten, leicht festere Schweinepreise erscheinen möglich. Obwohl das Angebot an weiblichen und männlichen Schlachtrindern klein ist, wird der Bedarf dennoch übertroffen. Gerade bei den Jungbullen dürfte der Preisdruck auch im Juni anhalten, bei den Kühen dominieren dagegen zumeist stabile bis leicht festere Preise.(AMI)

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