Getreide

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Nach den kurzzeitigen Verlusten in der letzten Woche konnte sich die gute Stimmung wieder durchsetzen. In Paris notierten die Kontrakte am Freitag wieder leicht fester. Auch beim gestrigen Handel konnten die Futures den Handelstag im grünen Bereich beenden. Der Frontmonat legte 0,75 Euro/Tonne auf 211,50 Euro/Tonne zu.

Nach den kurzzeitigen Verlusten in der letzten Woche konnte sich die bullische Stimmung wieder durchsetzen. In Paris notierten die Kontrakte am Freitag wieder leicht fester. Auch beim gestrigen Handel konnten die Futures den Handelstag im grünen Bereich beenden. Der Frontmonat legte 0,75 Euro/Tonne auf 211,50 Euro/Tonne zu.
In den meisten Regionen Deutschlands ist die Aussaat von Wintergetreide fast beendet. Derweil schwappt die bullische Stimmung von den Börsen auch auf den Kassamärkten über, sodass die Preise in den letzten Tagen immer wieder leicht angezogen sind. Die Händler berichten von regen Handelsaktivitäten, da vor allem die Mühlen sich vor Jahresende mit Rohware eindecken.

An der Börse in Chicago gingen die Kontrakte uneinheitlich in das Wochenende. Während der Frontmonat leicht zulegen konnte, mussten die späteren Termine nachgeben. Unterstützung gab es von den weiterhin gut laufenden Exportgeschäften. Thailand kaufte rund 60.000 Tonnen US-Weizen. Das USDA bestätigte Weizenverladungen in einem Umfang von 358.077 für die vergangene Woche. Damit wird sowohl die Menge der Vorwoche um knappe 7 %, als auch die Vorjahresmenge um 71,70 % übertroffen. Nach den neusten Daten des NASS-Report setzte das USDA die Pflanzenbonitierung, entgegen der Erwartungen, von 46 % auf 43% herab. Zudem ist bis zum 15.11.2020 rund 85 % der Weizenbestände aufgelaufen. Das entspricht einem Zuwachs von 6 % gegenüber dem Vorjahr.

Nachdem die Maiskontrakte mit grünen Vorzeichen in das Wochenende gehen konnten, setzten sich die Bullen auch mit Wochenstart weiter durch. Der Januartermin legte rund 1,25 Euro/Tonne auf 195,75 Euro/Tonne zu. An der CBoT zeigte sich eine ähnlich bullische Dynamik am Markt. Besonders die Trockenheit und Hitze in vielen Teilen von Südamerika liegt nach wie vor im Fokus der Marktteilnehmer. Zudem stützen die Vorgaben vom Sojakomplex die Kurse. Das USDA bestätigte nach Börsenschluss einen Verkauf über 334.000 Tonnen Mais mit "unbekanntem Ziel".

Insgesamt lagen die Maisausfuhren zwar unter den Mengen der Vorwoche, und auch unter denen des Vorjahres, dennoch liegen die bisherigen Exportverladungen mit einem Plus von 65 % deutlich über den des Vorjahreszeitraum. Besonders China, die ihre Exporte im Vergleich zum letzten Wirtschaftsjahr fast verdoppelt haben, führt die Liste der Abnehmer an.

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