Jahresstart auf abgeschwächtem Niveau

|   markttipps

Die Milcherzeuger in Deutschland haben im Januar weniger für ihren an die Molkereien gelieferten Rohstoff erhalten als im Dezember des vorangegangenen Jahres. Dies war die Folge der Preisrückgänge an den Produktmärkten ab Herbst 2018, die sich zeitverzögert auf der Erzeugerebene niedergeschlagen haben.



 

Die AMI schätzt für den Januar 2019 bundesweit einen durchschnittlichen Erzeugerpreis für konventionell erzeugte Kuhmilch von 33,8 Ct/kg, bei standardisierten Inhaltsstoffen von 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Dies bedeutet gegenüber

Dezember 2018 einen Rückgang um rund 0,9 Ct. Dabei ist die Auszahlungsleistung der Molkereien im Bundesgebiet Ost überdurchschnittlich zurückgegangen, vor allem durch starke Abschläge in Sachsen und Brandenburg. Im Westen Deutschlands gaben

die Preise in der Summe deutlich moderater nach. Das Bundesmittel lag Anfang 2019 um rund 1,7 Ct unter dem Niveau des Vorjahres, das Ergebnis aus 2017 wurde hingegen um 1,3 Ct übertroffen.



Rasche Stabilisierung zu erwarten

Den Preiskorrekturen vom Herbst folgte an den Produktmärkten ein vielversprechender Start. Im Zuge der gedämpft verlaufenden Milchanlieferung entwickelten sich die Preise für Milchprodukte, bei begrenzter Verfügbarkeit von frischer Ware und einer regen Nachfrage, zum Jahresbeginn zumeist stabil bis fester. Dies hat zu

einer Verbesserung der Verwertungen in den Molkereien geführt und dürfte die Erzeugerpreise im weiteren Verlauf auf dem reduzierten Niveau stabilisieren. (AMI)

 

Die Milcherzeuger in Deutschland haben im Januar weniger für ihren an die Molkereien gelieferten Rohstoff erhalten als im Dezember des vorangegangenen Jahres. Dies war die Folge der Preisrückgänge an den Produktmärkten ab Herbst 2018, die sich zeitverzögert auf der Erzeugerebene niedergeschlagen haben. Die AMI schätzt für den Januar 2019 bundesweit einen durchschnittlichen Erzeugerpreis für konventionell erzeugte Kuhmilch von 33,8 Ct/kg, bei standardisierten Inhaltsstoffen von 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Dies bedeutet gegenüber Dezember 2018 einen Rückgang um rund 0,9 Ct. Dabei ist die Auszahlungsleistung der Molkereien im Bundesgebiet Ost überdurchschnittlich zurückgegangen, vor allem durch starke Abschläge in Sachsen und Brandenburg. Im Westen Deutschlands gaben die Preise in der Summe deutlich moderater nach. Das Bundesmittel lag Anfang 2019 um rund 1,7 Ct unter dem Niveau des Vorjahres, das Ergebnis aus 2017 wurde hingegen um 1,3 Ct übertroffen. Rasche Stabilisierung zu erwarten

Den Preiskorrekturen vom Herbst folgte an den Produktmärkten ein vielversprechender Start. Im Zuge der gedämpft verlaufenden Milchanlieferung entwickelten sich die Preise für Milchprodukte, bei begrenzter Verfügbarkeit von frischer Ware und einer regen Nachfrage, zum Jahresbeginn zumeist stabil bis fester. Dies hat zu einer Verbesserung der Verwertungen in den Molkereien geführt und dürfte die Erzeugerpreise im weiteren Verlauf auf dem reduzierten Niveau stabilisieren. (AM

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