Milch und Schwein

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Die günstige Konkurrenz aus den USA bleibt, die Corona-Pandemie auch. Das sich die Milchpreise in diesem Jahr deutlich über 30ct/kg bewegen scheint unwahrscheinlich. Zu geringe Schlachtzahlen, zu hohe Schlachtgewichte, anhaltender Angebotsdruck und unzureichende Drittlandexporte prägen die unverändert kritische Lage im Schlachtschweinemarkt.

Die günstige Konkurrenz aus den USA bleibt, die Corona-Pandemie auch. Das sich die Milchpreise in diesem Jahr deutlich über 30ct/kg bewegen scheint unwahrscheinlich. Eine höhere Verbrauchernachfrage kann jedoch das Preisgefüge angesichts der rückläufigen Milchmenge beflügeln.
Preissteigernde Faktoren sind die rückläufige Milchmenge, die steigende Verbrauchernachfrage, die Drittlandsabschlüsse, der steigende Rohstoffwert und das Vorweihnachtsgeschäft.
Preissenkende Faktoren sind der Teil-Lockdown in der Gastronomie, das Euro/Dollar-Verhältnis und die schwächelnde Blockbutternachfrage.

Zu geringe Schlachtzahlen, zu hohe Schlachtgewichte, anhaltender Angebotsdruck und unzureichende Drittlandexporte prägen die unverändert kritische Lage im Schlachtschweinemarkt. Geringe Erwartungen an fallende Voranmeldungen und Hoffnungen auf erweiterte Schlachtkapazitäten sorgen für leichte Entspannung, ohne das Problem des Angebotsstaus zu lösen.
Preissteigernde Faktoren sind die leicht steigenden Schlachtzahlen, die niedrigen Voranmeldungen und die stabilen Teilstückpreise im Weiterverkauf.
Preissenkende Faktoren sind die unzureichenden Schlachtkapazitäten, zu hohe Schlachtgewichte, der anhaltende Angebotsstau und ein unzureichender Drittlandexport.

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