Agrar-News der Raiffeisen Schwalm-Nette eG - 05.08.2026
05.08.2026Düngemittel-Kontrakte: !!!!!Kontraktpreise gelten bis 15.08.2026!!!!!
Wir haben die erste Tranche für die Düngesaison 2027 gekauft.
Auch Ihnen empfehlen wir eine Teilmenge einzudecken.
Wir bieten wie in den Vorjahren Düngemittel auf Kontrakt zum festen Preis an:
Kalkammonsalpeter 27 N OCI 37,90 € Tagespreis 42,90 €!
Schwefeldünger 24 N 7 S OCI 39,90 €
Preise lose ab Lager je 100 kg zzgl. Mwst, Mindestmenge Kontrakt 10 to
Begrenzte Menge, Preise freibleibend. Wenn weg dann weg!
Ware kann 2026 und 2027 abgeholt werden. Zahlung bei Abholung und die Restmenge aus dem Kontrakt wird im Januar 2027 berechnet.
Am Weizenmarkt warten die Händler die weitere Entwicklung ab. Die EU-Exporte starteten schwach in die neue Saison.
Pamira Sammelaktion Restentleerte Pflanzenschutzbehälter
11.08 - 12.08.2026 8:00 bis 17:00 Uhr 12:00 bis 13:00 Uhr geschlossen.
Geschäftsstelle Börholz 4
41379 Brüggen
Tel.: 02157 8797- 13
Bedingungen für die Annahme der Pflanzenschutzbehälter: • restentleert und gespült • nach Kunststoff, Metall und Beuteln sortiert • Behälter über 60l durchtrennt • Deckel separat gesammelt
Weizen: Die US-Weizenmärkte haben am Dienstag wieder verloren. An der Chicago Board of Trade (CBoT) büßte der September 12,50 US-Cent auf 638,40 US-Cent/bushel (207,39 €/t) ein.
Im Zentrum standen erneut die aktuellen Statistiken zur Ernte. Darüber hinaus haben die US-Händler im Juni 1,47 Mio. t exportiert. Dies markierte ein Jahrestief und war 8,5 Prozent unter dem Gesamtwert im Mai.
An der Euronext in Paris ging es für den Weizen abwärts. Der September verlor um 5,25 € auf 220,50 €/t.
Die Agrarmärkte folgten am Dienstag dem schwächeren Rohöl: Die Preise fielen auf ein Dreiwochentief. Äußerungen von Vertretern aus Katar und den USA verstärkten die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Irankonflikts.
Auch der deutliche Einbruch der EU-Weichweizenexporte belastete die Stimmung am Markt. Nach Daten der Europäischen Kommission erreichten die EU-Weichweizenausfuhren in der Saison 2026/27 bis zum 2. August lediglich 0,70 Millionen Tonnen — verglichen mit 1,79 Millionen Tonnen im gleichen Vorjahreszeitraum. Größter EU-Exporteur war Litauen mit 202.606 Tonnen, gefolgt von Bulgarien (161.732 Tonnen) und Deutschland (128.633 Tonnen; nahezu unverändert zur Vorwoche). Die Kommission wies darauf hin, dass die Daten aufgrund fehlender Meldungen aus Frankreich, Bulgarien, Irland und Griechenland unvollständig sind und die tatsächlichen Mengen höher liegen könnten. Auch die EU-Gerstenexporte brachen auf 0,31 Millionen Tonnen ein, nach 1,70 Millionen Tonnen im Vorjahr.
Jordaniens staatliche Getreidebeschaffungsstelle hat bei einer internationalen Ausschreibung zum Kauf von 120.000 Tonnen Mahlweizen, die am Dienstag endete, offenbar keinen Kauf getätigt. Es hatten sich vermutlich nur zwei Handelsunternehmen beteiligt, was ein Zeichen für die Verunsicherung im Markt ist. Eine neue Weizenausschreibung soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden und voraussichtlich am 11. August enden. Heute warten Händler gespannt auf die Ergebnisse einer algerischen Weizenausschreibung.
Die weitere Entwicklung am Schwarzen Meer bleibt schwer abzuschätzen. Die Kosten für den Schiffstransport sind wegen höherer Frachtraten und höherer Versicherungsprämien stark gestiegen, was in Russland durch sinkende FOB-Preise weitgehend ausgeglichen wird. Die Weizenexporte der Ukraine über die Tiefwasserhäfen am Schwarzen Meer sind weiter unterbrochen. Es wird Weizen an die Häfen an der Donau geliefert, allerdings gestaltet sich dort der Umschlag wegen des niedrigen Wasserstandes schwierig. Auch die Wiederaufnahme der Weizenexporte auf dem Schienenweg wird vorbereitet, allerdings wird es wohl einige Wochen dauern, bis die vollen Kapazitäten erreicht werden. In keinem Fall werden diese Alternativen ausreichen, den Ausfall der Tiefwasserhäfen im Raum Odessa zu kompensieren. Der ukrainische Landwirtschaftsminister geht davon aus, dass nur etwa die Hälfte der rund sechs Millionen Tonnen, die die Ukraine monatlich exportiert, über diese Routen abgewickelt werden kann.
Euro: Im späten Handel in Frankfurt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1531 US-$.
