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Ernte 2025 besser als erwartet

29.07.2025

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie prognostiziert für diesen Sommer eine Streuobsternte von landesweit 450.000 Tonnen. Damit würde sich die sogenannte Alternanz im Obstbau weniger stark auswirken als üblich. Denn normalerweise sind die Streuobsternten in Deutschland laut dem VdF in ungeraden Kalenderjahren im Vergleich eher klein.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) prognostiziert für diesen Sommer eine Streuobsternte von landesweit 450.000 Tonnen. Insbesondere für ein ungerades Kalenderjahr sei das ein sehr erfreuliches Ergebnis, betonte Verbandsgeschäftsführer Klaus Heitlinger am Freitag (25.7.). Denn in ungeraden Jahren sei in Deutschland aufgrund der Alternanz im Obstbau mit einer eher schwachen Ernte zu rechnen.

Tatsächlich waren die Produktionsmengen in den Jahren 2023 und 2021 laut der Statistik des VdF mit jeweils etwa 300.000 Tonnen vergleichsweise niedrig ausgefallen. In den Jahren 2022 und 2024 waren jeweils ungefähr 500.000 Tonnen Streuobst geerntet worden. Zu den Gründen für die unerwartet gute Saison 2025 äußerte sich der Verband nicht. Er berichtete aber von regionalen Unterschieden in der Ernteschätzung. Demnach sind im Hauptanbauland Baden-Württemberg, das für die Hälfte der deutschen Streuobstmenge steht, am Albtrauf die Ernteaussichten gut, während sie in Oberschwaben eher unterdurchschnittlich ausfallen. AgE

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